Hohe, Spritpreise

Hohe Spritpreise: Trump widerspricht seinem Energieminister

20.04.2026 - 20:06:16 | dpa.de

US-PrĂ€sident Donald Trump widerspricht der EinschĂ€tzung seines Energieministers Chris Wright, dass die Benzinpreise in den USA möglicherweise erst im nĂ€chsten Jahr wieder unter drei US-Dollar pro Gallone fallen könnten (rund 2,55 Euro fĂŒr knapp 3,8 Liter).

"Nein, ich glaube, da liegt er falsch. Völlig falsch", zitiert das Portal "The Hill" den Republikaner aus einem TelefongesprÀch. Auf die Frage, wann er mit sinkenden Preisen rechne, sagte Trump demnach mit Bezug auf den Iran-Krieg: "Sobald das hier vorbei ist."

Wright hatte sich am Sonntag in einem CNN-Interview verhalten zur Frage geĂ€ußert, wann die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger in den USA fĂŒr Benzin wieder weniger als drei US-Dollar pro Gallone bezahlen wĂŒrden. "Ich weiß nicht, ob das noch in diesem Jahr passieren kann. Es könnte auch erst nĂ€chstes Jahr so weit sein", antwortete er.

Trump und seine Republikaner unter Druck

Der von den USA und Israel Ende Februar begonnene Krieg mit den Iran und die darauffolgende Blockade der Straße von Hormus belastet den internationalen Ölhandel schwer. US-BĂŒrgerinnen und BĂŒrger mĂŒssen an der Tankstelle so viel bezahlen wie seit Jahren nicht mehr. An diesem Montag lag der Benzinpreis in den USA nach Angaben des amerikanischen Automobilverbands AAA im Schnitt bei etwas mehr als vier Dollar pro Gallone. Vor dem Krieg waren es knapp drei Dollar. Die gestiegenen Preise setzen Trump und seine Republikaner unter Druck - vor allem angesichts der im November anstehenden wichtigen Zwischenwahlen zum US-Kongress.

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