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USA Rare Earth Aktie: Millionen-Deal in Frankreich

11.04.2026 - 16:39:26 | boerse-global.de

USA Rare Earth sichert sich mit einer Beteiligung in Frankreich wichtige Verarbeitungskapazitäten, steht aber aufgrund von Verlusten und politischem Gegenwind unter Druck.

USA Rare Earth Aktie: Millionen-Deal in Frankreich - Foto: über boerse-global.de

USA Rare Earth investiert massiv in Europa, um die globale Vorherrschaft Chinas bei Seltenen Erden zu brechen. Mit einem 40-Millionen-Euro-Investment in Frankreich sichert sich der Konzern wichtige Verarbeitungskapazitäten für die Zukunft. Dieser Expansionsschritt fällt jedoch in eine Phase, in der das Unternehmen sowohl politisch als auch finanziell unter Rechtfertigungsdruck steht.

Strategischer Brückenkopf in Europa

Durch die Übernahme eines Anteils von rund 12,5 Prozent am französischen Verarbeiter Carester schafft USA Rare Earth eine transatlantische Versorgungsbrücke. Die Vereinbarung sieht vor, dass das Unternehmen ab Ende 2028 schwere Seltene Erden aus seiner texanischen Mine nach Frankreich liefert. Im Gegenzug erhält USA Rare Earth Zugriff auf die dort produzierten Oxide.

Hinter diesem Schritt steht das Ziel, eine westliche „Mine-to-Magnet“-Lieferkette aufzubauen. Bisher kontrolliert China weite Teile der Verarbeitung und Magnetproduktion. Die Kooperation mit den Franzosen soll die Abhängigkeit von diesen asiatischen Strukturen verringern und die Marktposition von USA Rare Earth stärken.

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Politischer Gegenwind und rote Zahlen

Parallel zur Expansion in Europa sieht sich das Management in Washington mit kritischen Fragen konfrontiert. CEO Barbara Humpton verteidigte zuletzt ein 1,58 Milliarden US-Dollar schweres Finanzierungspaket des US-Handelsministeriums. US-Abgeordnete kritisieren vor allem die staatliche Beteiligung am Eigenkapital des Unternehmens.

Zusätzlich belasten operative Herausforderungen und schwache Finanzdaten die Stimmung. Im vierten Quartal 2025 verzeichnete das Unternehmen einen Verlust von 0,19 US-Dollar pro Aktie bei einem Umsatz von lediglich 1,64 Millionen US-Dollar. Analysten hatten im Vorfeld mit einem deutlich geringeren Verlust von 0,12 US-Dollar gerechnet.

Analysten sehen deutliches Potenzial

Die Aktie reagierte am Freitag mit einem Abschlag von 3,3 Prozent und schloss bei 16,16 US-Dollar. Anleger gewichteten die enttäuschenden Quartalszahlen und die politische Unsicherheit schwerer als die Expansionsnachricht. Trotz des aktuellen Kursrückgangs bleibt die Einschätzung der Experten positiv:

  • Roth Capital: „Buy“-Rating mit einem Kursziel von 25 US-Dollar
  • Canaccord: „Buy“-Rating mit einem Kursziel von 29 US-Dollar

Mit einer Marktkapitalisierung von 3,52 Milliarden US-Dollar bleibt das Unternehmen ein zentraler Akteur im Sektor. Die kommenden Meilensteine sind fest terminiert: Im Jahr 2026 soll die Magnetproduktion in Stillwater, Oklahoma, anlaufen, bevor Ende 2028 die Inbetriebnahme der Sierra Blanca Mine in Texas geplant ist.

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