Vicor Aktie: Auftragspolster explodiert
21.04.2026 - 22:12:01 | boerse-global.deStarke Quartalszahlen, ein Auftragsbestand auf Rekordniveau — und trotzdem fiel die Aktie im vorbörslichen Handel. Was steckt hinter dieser paradoxen Reaktion?
Vicor hat für das erste Quartal 2026 Erlöse von 113 Millionen Dollar gemeldet und damit sowohl die eigenen Vorjahreswerte als auch die Analystenerwartungen übertroffen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht das einem Umsatzplus von gut 20 Prozent. Der Gewinn je Aktie kletterte auf 0,44 Dollar — der Konsens lag bei 0,37 Dollar.
Backlog springt um 75 Prozent
Noch beeindruckender als die Umsatzzahlen ist die Entwicklung des Auftragsbestands. Dieser wuchs auf 301 Millionen Dollar — ein Anstieg von 75 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal und gleichzeitig ein sequenzielles Plus von 70 Prozent gegenüber dem Jahresende 2025. CEO Patrizio Vinciarelli verwies auf steigende Nachfrage aus den Bereichen Hochleistungsrechner, automatische Testgeräte sowie Luft- und Raumfahrt als Haupttreiber dieser Entwicklung.
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Die Bruttomarge verbesserte sich von 47,2 Prozent im Vorjahreszeitraum auf nun 55,2 Prozent — ein deutliches Zeichen dafür, dass das Unternehmen an Preisdurchsetzungskraft gewonnen hat. Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, investiert Vicor in die Erweiterung seiner Produktionskapazitäten: Die erste CHiP-Fabrik wird ausgebaut, eine zweite ist in Planung.
Kursreaktion trotz Zahlenüberraschung
Das Minus im vorbörslichen Handel dürfte auf die vorsichtig formulierten Zukunftsaussagen zurückzuführen sein. Investmentbank Needham zeigt sich dennoch konstruktiv und hob das Kursziel deutlich von 180 auf 260 Dollar an — bei unverändertem Kaufvotum.
Bemerkenswert: CEO Vinciarelli verkaufte am 16. April 2026 rund 40.000 Aktien für knapp 7,9 Millionen Dollar. Preislich bewegten sich die Transaktionen zwischen 196 und 199 Dollar je Anteilsschein. Der Verkauf erfolgte im Rahmen eines bereits im November 2025 aufgesetzten 10b5-1-Handelsplans. Nach der Transaktion hält Vinciarelli noch rund 8,9 Millionen Aktien direkt — seine operative Beteiligung bleibt damit substanziell. Die Aktie liegt nach einem Kursanstieg von fast 400 Prozent binnen eines Jahres auf einem Bewertungsniveau, das wenig Spielraum für Enttäuschungen lässt: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt aktuell bei rund 95.
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