Ergebnisse, Produktion/Absatz

WDH/ Allianz: So wenig Schiffsverluste wie noch nie

27.05.2025 - 11:54:24 | dpa.de

(Wiederholung: fehlende Zahl ergĂ€nzt im 2. Satz.)MÜNCHEN - Im vergangenen Jahr sind weltweit so wenig Schiffe gesunken wie noch nie: Der Unternehmensversicherer Allianz Commercial DE0008404005 verzeichnete auf den sieben Weltmeeren lediglich 12 SchiffsuntergĂ€nge unter den 27 Totalverlusten der weltweiten Handels- und Fischereiflotte.

(Wiederholung: fehlende Zahl ergÀnzt im 2. Satz.)

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Im vergangenen Jahr sind weltweit so wenig Schiffe gesunken wie noch nie: Der Unternehmensversicherer Allianz Commercial DE0008404005 verzeichnete auf den sieben Weltmeeren lediglich 12 SchiffsuntergĂ€nge unter den 27 Totalverlusten der weltweiten Handels- und Fischereiflotte. Das waren bei insgesamt etwa 100.000 grĂ¶ĂŸeren Schiffen acht Totalverluste weniger als im Vorjahr und ein neues Rekordtief. Damit setzte sich ein seit Jahrzehnten anhaltender positiver Trend fort. Noch in den 1990er Jahren gingen laut Allianz Commercial im Schnitt ĂŒber 200 Schiffe pro Jahr verloren. Die Zahl der SchiffsunfĂ€lle weltweit ist jedoch um zehn Prozent auf 3.310 gestiegen, knapp 800 davon in den GewĂ€ssern rund um die Britischen Inseln.

Die Hauptgefahren: Feuer, Kollision und extremes Wetter

"Totalverlust" bezeichnet in der Schifffahrt neben dem Untergang eines Schiffes auch schwerste SchĂ€den, die den Wert des Schiffes und/oder seiner Ladung ĂŒbersteigen. Laut Allianz waren 10 der 27 verlorenen Schiffe keine Frachter, sondern Fischereischiffe. Zu den Hauptursachen fĂŒr Schiffsverluste zĂ€hlen dem Bericht zufolge BrĂ€nde, Kollisionen und StĂŒrme. Allianz Commercial ist eine Tochter des MĂŒnchner Dax DE0008469008-Konzerns. Das Unternehmen publiziert alljĂ€hrlich eine Analyse zu Schifffahrtsrisiken.

Schattenflotte eine Gefahr fĂŒr Sicherheit und Umwelt

Doch gefahrlos ist die Schifffahrt keineswegs geworden: Die wachsenden geopolitischen Spannungen bedeuten nach EinschĂ€tzung des Versicherers wachsende Risiken. Eine große Rolle dabei spielt demnach die "Schattenflotte", mit deren Hilfe deren Schiffe etwa Russland oder Nordkorea internationale Sanktionen umgehen.

Dabei handelt es sich um bei Briefkastenfirmen registrierte Schiffe, die unter Verschleierung der wahren EigentumsverhĂ€ltnisse ohne die international ĂŒblichen Schiffsversicherungen auf den Ozeanen unterwegs sind. Dazu werden geschĂ€tzt rund 600 Tanker gezĂ€hlt, die russisches Öl exportieren. Laut Allianz Commercial sind diese Schiffe ĂŒblicherweise alt und schlecht gewartet. Sollte einer dieser Tanker eine Ölpest verursachen, könnte die Reinigung des Meeres nach SchĂ€tzung des Versicherers ungedeckte Kosten in Milliardenhöhe nach sich ziehen.

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