Worthington, Steel

Worthington Steel Aktie: Klöckner-Mehrheit gesichert

16.04.2026 - 14:34:12 | boerse-global.de

Der US-Stahlkonzern Worthington Steel hat die Kontrolle über Klöckner & Co erlangt, sieht sich jedoch mit einem massiven operativen Ergebnisrückgang und einer Untersuchung durch US-Anwälte konfrontiert.

Worthington Steel Aktie: Klöckner-Mehrheit gesichert - Foto: über boerse-global.de

Worthington Steel hat die entscheidende Hürde für den Einstieg beim deutschen Stahlhändler Klöckner & Co genommen. Während die US-Amerikaner strategisch expandieren, geraten die eigenen Bilanzen und das Management unter Druck.

Übernahme mit massivem Aufschlag

Die Mindestannahmeschwelle von 57,5 Prozent für das öffentliche Übernahmeangebot an die Klöckner-Aktionäre ist überschritten. Bis zum Ende der ersten Frist am 26. März sicherte sich die Worthington Steel GmbH rund 58,8 Prozent der Anteile und Stimmrechte. Das Barangebot von 11,00 Euro je Aktie erwies sich als zugkräftig. Es entsprach einer Prämie von 98 Prozent gegenüber dem gewichteten Durchschnittskurs vor Bekanntwerden der Pläne im Dezember 2025.

Die zusätzliche Annahmefrist für verbliebene Aktionäre lief bis zum 14. April. Der US-Konzern will mit diesem Schritt seine geografische Reichweite ausbauen und die Kapazitäten in der Metallverarbeitung deutlich steigern. Der endgültige Abschluss der Transaktion ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant, sofern die Regulierungsbehörden grünes Licht geben.

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Schwache Zahlen rufen Ermittler auf den Plan

Parallel zum Expansionskurs enttäuschten die jüngsten Geschäftszahlen für das dritte Quartal des Fiskaljahres 2026. Der Umsatz kletterte zwar um zwölf Prozent auf 769,8 Millionen US-Dollar. Das operative Ergebnis brach jedoch massiv ein: Statt 18,3 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum blieben lediglich 3,1 Millionen Dollar übrig. Auch der Gewinn je Aktie sank von 0,27 auf 0,20 Dollar.

Diese Bilanzschwäche hat nun juristische Konsequenzen. Die US-Kanzlei Johnson Fistel untersucht mögliche Verstöße gegen Wertpapiergesetze durch Führungskräfte des Unternehmens. Im Zentrum stehen die stark gestiegenen Vertriebs- und Verwaltungskosten sowie sinkende Bruttomargen. Ein erheblicher Teil dieser Ausgaben ist auf die hohen Beraterhonorare im Zusammenhang mit der Klöckner-Übernahme zurückzuführen.

Der Fokus richtet sich nun auf die ausstehenden behördlichen Genehmigungen im Sommer. Neue fundamentale Daten liefert der nächste Quartalsbericht, der voraussichtlich im zweiten Quartal 2026 veröffentlicht wird.

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