Senatorin: Linksextreme fĂŒr Brandanschlag verantwortlich
11.09.2025 - 13:18:08 | dpa.deEin im Internet veröffentlichtes Bekennerschreiben werde als authentisch eingeschĂ€tzt, sagte Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) im Abgeordnetenhaus. Es weise Ăhnlichkeiten auf mit einem Bekennerschreiben zu einem Ă€hnlichen Brandanschlag im Februar nahe der Tesla US88160R1014-Autofabrik in Brandenburg.
Bei dem Brandanschlag auf zwei Strommasten im Ortsteil Johannisthal waren am frĂŒhen Dienstagmorgen Starkstromkabel zerstört worden, die schwer zu reparieren sind. Die Folge war der lĂ€ngste Stromausfall in Berlin seit mindestens 25 Jahren. Betroffen waren zeitweise 50.000 Kunden. Momentan sind trotz aller BemĂŒhungen der Stromnetz GmbH noch immer Tausende Menschen ohne Strom.
"Wir gehen vom TĂ€terkreis aus dem linksextremistischen Spektrum aus", sagte die Innensenatorin. "Das heiĂt also: Nicht aus dem Ausland, sondern aus dem Inland." Die TĂ€ter seien mit hoher krimineller Energie und sehr professionell vorgegangen.
TĂ€ter handelten "menschenverachtend"
Spranger verurteilte den Anschlag als menschenverachtend, die TĂ€ter hĂ€tten den Tod von Menschen als "Kollateralschaden" in Kauf genommen. "Der Tod von Menschen darf von niemandem in Kauf genommen werden. Und dagegen mĂŒssen wir uns alle gemeinsam stellen", sagte sie. Im Hinblick auf die TĂ€ter werde mit Hochdruck ermittelt.
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