Bankbetriebsgrösse, optimale (optimal size of bank enterprise)
Veröffentlicht: 15.04.2008 um 00:20 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)
Unbestritten ist heute, dass es keine allgemein gültige Formeln gibt, um die für den Erfolg des Geschäftes beste Betriebsgrösse einer Bank zu bestimmen. Man kann empirisch nachweisen, dass es in jeder Grössenklasse und bei (annährend) gleichen Geschäftsstrategien erfolgreiche und weniger erfolgreiche Institute gibt. Auch sehr kleine Institute (wie heute noch besonders in Basel, Genf, Lausanne und Zürich anzutreffen) können sehr erfolgreich sein und sowohl sehr wirtschaftlich (Verhältnis Kosten zu Leistung) als auch rentabel (Verhältnis Gewinn zum eingesetzten Kapital) arbeiten. Siehe Allianzen, grenzüberschreitende, Bankfusionen, Bankgrösse, Bankrott-weil-klein-These, Bestreitbarkeit, Dezentralisations-Prinzip, Gibrat-Regel, Gigabank, Grössen-Effekte, Konsolidierung, Korrespondenzbank- Beziehung, Megamanie, Megamergers, Octopus, Penrose-Theorem, Subsidiaritätsprinzip, Synergiepotentiale. Vgl. Monatsbericht der EZB vom Mai 2005, S. 83 ff.
Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.
de | boersenlexikon | 16329641 |
