Florentiner, Florin

Florentiner, auch Florin und Floren (Florence guilder)

Veröffentlicht: 15.04.2008 um 00:20 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller (Chefredaktion)

In Florenz ab 1252 geprĂ€gte GoldmĂŒnzen mit dem Wappen der Stadt, der Lilie, mit verlĂ€sslicher Reinheit und bis in die Neuzeit eine der begehrtesten, weil wertstabilsten KurantmĂŒnzen; der NLG wurde bis zu seinem Aufgehen in den EUR 1999 mit "fl." (= niederlĂ€ndischer Florentiner als QualitĂ€tsbezeichnung) abgekĂŒrzt

In Florenz ab 1252 geprĂ€gte GoldmĂŒnzen mit dem Wappen der Stadt, der Lilie, mit verlĂ€sslicher Reinheit und bis in die Neuzeit eine der begehrtesten, weil wertstabilsten KurantmĂŒnzen; der NLG wurde bis zu seinem Aufgehen in den EUR 1999 mit "fl." (= niederlĂ€ndischer Florentiner als QualitĂ€tsbezeichnung) abgekĂŒrzt. Um 1350 war Florenz (Firenze) mit 100 000 Bewohnern die grösste Stadt im Abendland (zum Vergleich: die grösste deutsche Stadt zu jener Zeit war Köln mit 20 000 Bewohnern, gefolgt von Hamburg mit 5 000 Einwohnern). Siehe Amalfiner, Dareiko, Gulden, MĂŒnze, Numismatik, Samarkander, Sekel, Stater, Talent, Urukagina- Regel.

© UniversitÀtsprofessor Dr. Gerhard Merk, UniversitÀt Siegen

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