Geldadel, Wohlhabende

Geldadel (money nobility)

Veröffentlicht am: 15.04.2008 um 00:20 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Wohlhabende, zahlungskrĂ€ftige Zeitgenossen; ursprĂŒnglich ein abfĂ€lliger Ausdruck, vor allem seitens der Vertreter des (alten) Blutadels

Wohlhabende, zahlungskrĂ€ftige Zeitgenossen; ursprĂŒnglich ein abfĂ€lliger Ausdruck, vor allem seitens der Vertreter des (alten) Blutadels. Macht einer kleinen vermögenden Gruppe, die einen starken Einfluss in Wirtschaft und Gesellschaft auszuĂŒben versucht. Im spĂ€tantiken Rom fĂŒr das Senatorenamt befĂ€higte Personen, die ungeachtet ihrer Herkunft ein bestimmtes Vermögen (CENSUS) besitzen mussten, denen aber im Senatorenamt keinerlei wirtschaftliche BetĂ€tigung mehr erlaubt war. Siehe Finanzoligarchie, Geldleute, Geldstolz, Kleingeld.

© UniversitÀtsprofessor Dr. Gerhard Merk, UniversitÀt Siegen

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und MĂ€rkten ohne GewĂ€hr; Änderungen jederzeit möglich. BörsengeschĂ€fte können zu hohen Verlusten fĂŒhren. Unsere BeitrĂ€ge werden ganz oder teilweise automatisiert mit UnterstĂŒtzung von AI erstellt und geprĂŒft.

de | boersenlexikon | 16330813 |