Rheinoctroi, Rhine

Rheinoctroi (Rhine octroi)

Veröffentlicht am: 15.04.2008 um 00:20 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Eine Geldzahlung, die Schiffe beim Befahren des Rheins zu entrichten hatten

Eine Geldzahlung, die Schiffe beim Befahren des Rheins zu entrichten hatten. Ihr Ertrag floss grösstenteils in die Unterhaltung der Leinpfade (Treidelwege [towpath] an den Ufern; treideln = ein Schiff vom Ufer aus flussaufwärts ziehen) sowie zur Finanzierung der zur Rheinschiffahrt erforderlichen Arbeiten zu. -In der zeitgenössischen Literatur wird die Vielzahl der Zollstellen am Rhein heftig beklagt; das jeweils erzwungene Anlanden erschwerte den Transport von Personen und Waren beträchtlich. Siehe Bugsiergeld, Furtgeld, Octroi, Rekognitionsgeld, Schleusengeld.

© Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen

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