Sparquote (propensity to save)
Veröffentlicht: 15.04.2008 um 00:20 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller (Chefredaktion)
Das VerhĂ€ltnis des Sparens zum Einkommen, in der Regel nur auf die Privathaushalte bezogen. Die Erfahrung zeigt, dass mit steigendem Einkommen und unter der Voraussetzung von PreisstabilitĂ€t, unverĂ€nderten Erwartungen, gleichbleibender Steuerbelastung, wertbestĂ€ndiger Vermögenslage (der Marktpreis des Portfolios in Wertpapieren und anderen AnlagegegenstĂ€nden Ă€ndert sich nicht) und feststehenden Kauf-Gewohnheiten (= konstantem PrĂ€ferenzengefĂŒge) mehr gespart und weniger verbraucht wird; der Grenzhang zum Sparen (= die marginale Sparquote: das Mehr an Sparen bei einer Erhöhung des Einkommens um 1 GE) steigt an. Siehe Entsparen, Inflation, Sparen. Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom September 2007, S. 41 ff. (Konsum und Sparen in Deutschland seit 1991; viele Ăbersichten).
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