Ungleichheits-Falle (inequality trap)
Veröffentlicht am: 15.04.2008 um 00:20 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Die Tatsache, dass innert einer Gesellschaft (und sintemal in EntwicklungslĂ€ndern) Personen der untersten Einkommensstufe oft erst in mehreren (in der Regel fĂŒnf) Generationen in die durchschnittliche Höhe der Einkommen aufsteigen; in der Soziologie im einzelnen aus verschiedenen GrĂŒnden erklĂ€rt. Es kann aber nicht, wie von manchen gefordert, Sache der Geldpolitik sein, hier Besserungen zu schaffen. Dies ist allein Aufgabe der Sozialpolitik. Was die Geldpolitik leisten kann, ist die Masstabeigenschaft des Geldes zu gewĂ€hrleisten; denn von einer Inflation werden die Ărmsten in der Gesellschaft nachweislich am hĂ€rtesten betroffen. Siehe Low Income Countries.
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