Afrika - fĂŒr Touristen extrem gefĂ€hrlich
Veröffentlicht: 07.11.2015 um 14:44 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller (Chefredaktion)Da ich vor kurzem selbst Opfer eines brutalen RaubĂŒberfalles in Madagaskar war, weiss ich, wovon ich berichte:
Hatten sich Touristen in vielen Staaten Afrikas bisher "nur" auf Gaunereien, BetrĂŒgereien, TaschendiebstĂ€hle oder DiebstĂ€hle aus Hotelzimmern und Autos vorzubereiten, so werden sie zunehmend Opfer brutaler RaubĂŒberfĂ€lle mit Schusswaffengebrauch. Nicht selten werden sie dabei schwer misshandelt. Die AufklĂ€rungsquote von solchen Taten tendiert gegen null. ĂberfĂ€lle werden aus kommerziellen GrĂŒnden meist totgeschwiegen. Hilfe durch konsularische Vertretungen gibt es nicht!
Touristen sind auf dem gesamten Kontinent zunehmend gefĂ€hrdet. Dabei lassen sich zunehmende Gewaltbereitschaft der TĂ€ter kaum noch auf Armuts- oder ElendsgrĂŒnde zurĂŒckfĂŒhren. Vielmehr wird es von den eigenen politischen wie wirtschaftlichen Eliten vorgelebt, die ihre Landsleute bis aufs Blut ausbeuten. So lernt es jeder tĂ€glich: nimm -auch mit Gewalt- es gibt kein Risiko. Weisses Gesicht bedeutet Euro, viel Geld, nicht mehr und nicht weniger.
Hinzu kommen neuerdings marodierende Banden und militÀrisch-faschistoide Organisationen, die inzwischen ganze Landstriche terrorisieren.
Im Grunde bleibt nur noch, einen grossen Bogen um Afrika zu machen. Die eigene Sicherheit verlangt es.
Achim Essert
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