Nerven, Pendler

Die fangen langsam an zu spinnen

Veröffentlicht: 12.07.2014 um 20:42 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)

  Die sind echt schon am spinnen. Dieses ganze 9/11-Gedöns geht mir langsam auf die Nerven. Wie stellen die sich das überhaupt vor, wenn morgens die ganzen Pendler auf dem Bahnhof sind? Manche sind jetzt schon zwei Stunden und länger unterwegs zur Arbeit. Kontrollen auf dem Bahnhof würden für sie bedeuten, dass sie noch mehr Zeit für den Arbeitsweg einkalkulieren müssten, aber wenn man so einen weiten Weg hat oder oft umsteigen muss, bleibt dafür kaum noch ein Puffer übrig. Gerät man in eine Kontrolle und verpasst dadurch den Anschlusszug oder –bus, weil die Zeit einfach zu knapp ist, bedeutet das zusätzliche Wartezeit, insbesondere dann, wenn man in Regionen reisen muss oder aus einer solchen anreist, wo ohnehin schon nur wenige Züge fahren. Ich jedenfalls bin nicht bereit, wenn ich z. B. nach Essen zum Einkaufen fahre und dann eine Stunde auf den Zug nach Marl warten muss, weil ich den Zug wegen der Kontrollwut unseres Staates verpasst habe. Da wird wohl manch einer auf das Auto umsteigen, was der Staat aber auch nicht will. Ich hab durch meine Behinderung leider keine Wahl als öffentliche Verkehrsmittel. Und wie und wo wollen die denn kontrollieren? Auf einem so kleinen Bahnhof wie den in Marl macht das wohl keinen Sinn. Da steigen dann die Terroristen ein und wenn die dann erst mal im Zug sitzen, ist das Kind schon in den Brunnen gefallen. Die können ja wohl nicht für jedem Zug Polizisten abstellen, oder? Es bleibt also bei Stichproben, dann kann man das auch gleich lassen. Ich persönlich fühle mich seit 9/11 nicht unsicherer im Zug als vorher. Wenn man auf Bus und Bahn angewiesen ist, denkt man darüber wohl auch nicht nach, glaube ich.  

 

Die sind echt schon am spinnen. Dieses ganze 9/11-Gedöns geht mir langsam auf die Nerven. Wie stellen die sich das überhaupt vor, wenn morgens die ganzen Pendler auf dem Bahnhof sind? Manche sind jetzt schon zwei Stunden und länger unterwegs zur Arbeit. Kontrollen auf dem Bahnhof würden für sie bedeuten, dass sie noch mehr Zeit für den Arbeitsweg einkalkulieren müssten, aber wenn man so einen weiten Weg hat oder oft umsteigen muss, bleibt dafür kaum noch ein Puffer übrig. Gerät man in eine Kontrolle und verpasst dadurch den Anschlusszug oder –bus, weil die Zeit einfach zu knapp ist, bedeutet das zusätzliche Wartezeit, insbesondere dann, wenn man in Regionen reisen muss oder aus einer solchen anreist, wo ohnehin schon nur wenige Züge fahren. Ich jedenfalls bin nicht bereit, wenn ich z. B. nach Essen zum Einkaufen fahre und dann eine Stunde auf den Zug nach Marl warten muss, weil ich den Zug wegen der Kontrollwut unseres Staates verpasst habe. Da wird wohl manch einer auf das Auto umsteigen, was der Staat aber auch nicht will. Ich hab durch meine Behinderung leider keine Wahl als öffentliche Verkehrsmittel. Und wie und wo wollen die denn kontrollieren? Auf einem so kleinen Bahnhof wie den in Marl macht das wohl keinen Sinn. Da steigen dann die Terroristen ein und wenn die dann erst mal im Zug sitzen, ist das Kind schon in den Brunnen gefallen. Die können ja wohl nicht für jedem Zug Polizisten abstellen, oder? Es bleibt also bei Stichproben, dann kann man das auch gleich lassen. Ich persönlich fühle mich seit 9/11 nicht unsicherer im Zug als vorher. Wenn man auf Bus und Bahn angewiesen ist, denkt man darüber wohl auch nicht nach, glaube ich.

 

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