EQS-Media / 09.06.2026 / 14:01 CET/CEST  Finanzplatz Frankfurt & Finanzplatz Schweiz: âUS Direct Lending und europĂ€isches Private Debt laufen zwar unter dem gleichen Begriff â sind aber strukturell zwei verschiedene MĂ€rkteâ (Interview â  Mario Almer & Florian Wegmann, DANEO Partners AG)
Private Debt ist in der institutionellen Kapitalanlage lĂ€ngst kein Randthema mehr. Gerade im aktuellen Marktumfeld wird jedoch genauer hingeschaut: Welche Segmente bieten noch attraktive risikoadjustierte Renditen? Wo entstehen SpĂ€tzyklus-Signale? Und wie unterscheiden sich US Direct Lending und europĂ€ische Corporate-Credit-Strategien in Struktur, Wettbewerb, Covenants und NĂ€he zum Kreditnehmer? Markus Hill sprach fĂŒr FINANZPLATZ FRANKFURT mit Mario Almer und Florian Wegmann, DANEO Partners AG, ĂŒber die zunehmende Differenzierung innerhalb der Anlageklasse, ĂŒber Chancen im europĂ€ischen und DACH-fokussierten Mittelstand sowie ĂŒber die Fragen, die institutionelle Investoren in Deutschland und der Schweiz derzeit besonders beschĂ€ftigen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht Marketing-Schlagworte, sondern KreditqualitĂ€t, Selektion, Besicherung, Monitoring und die Frage, wo Private Debt im Portfolio langfristig sinnvoll eingesetzt werden kann.
Hill: GegenwĂ€rtig wird in der Fachpresse hĂ€ufig das Thema âUS Direct Lending versus Private Debt in Europaâ kritisch diskutiert. Was gibt es hier zu beachten, was sind die wesentlichen Unterschiede bei dieser Betrachtung aus Ihrer Perspektive?
Wegmann: US Direct Lending und europĂ€isches Private Debt laufen zwar unter dem gleichen Begriff â sind aber strukturell zwei verschiedene MĂ€rkte. Das wird von vielen Investoren aktuell erst richtig wahrgenommen. Der US-Markt ist tiefer, reifer und standardisierter. Genau das ist heute aber auch sein Problem: Der Wettbewerb ist massiv gestiegen, Spreads haben sich komprimiert, Covenants wurden aufgeweicht und Leverage-Niveaus sind gestiegen. Ein GroĂteil des Kapitals flieĂt in groĂe, sponsor-getriebene Transaktionen (also von Private-Equity-Fonds gehaltene Firmen) mit aggressiven EBITDA-Adjustments und zunehmenden Payment-in-Kind-Strukturen â Mechanismen, die wirtschaftliche SchwĂ€che beim Kreditnehmer verschleiern können. Bereinigt man die Ausfallraten um diese Instrumente, liegt die sogenannte âShadow Default Rateâ im US-Markt mittlerweile bei rund 5â6% â deutlich höher als die offiziell kommunizierten Zahlen und ein klassisches Zeichen spĂ€ter Kreditzyklen. Europa ist fragmentierter, weniger effizient â und genau deshalb aus unserer Sicht heute attraktiver. Banken dominieren noch immer einen GroĂteil der Unternehmensfinanzierung, ziehen sich aber regulierungsbedingt zunehmend zurĂŒck â Basel IV beschleunigt diesen Trend. In der Schweiz kommt ein weiterer struktureller Faktor hinzu: Mit dem Wegfall der Credit Suisse ist ein bedeutender Kreditgeber im mittleren Marktsegment verschwunden. Das spĂŒren Unternehmen und IntermediĂ€re im Markt direkt und schafft Raum fĂŒr spezialisierte Private-Credit-Anbieter, insbesondere im Lower Mid Market Bereich. EuropĂ€ische Transaktionen weisen typischerweise konservativere Leverage-Niveaus, stĂ€rkere Covenants und attraktivere risikoadjustierte Spreads auf â und fĂŒr Euro-Investoren entfĂ€llt das WĂ€hrungsabsicherungsproblem, das einen vermeintlichen US-Renditevorteil hĂ€ufig neutralisiert. Genau hier finden wir Situationen, die wir direkt mit den EigentĂŒmern und Unternehmern aushandeln und maĂgeschneidert strukturieren können â meist erstrangig besichert, mit starken Covenants und attraktivem Pricing, abseits des GedrĂ€nges im US-dominierten Direct-Lending-Markt. Almer: Was ich in GesprĂ€chen mit institutionellen Investoren ergĂ€nzen wĂŒrde: Auch in Europa muss man differenzieren. GroĂe (Private-Equity-)Sponsor-getriebene Deals im Upper Mid Market zeigen nach unserer EinschĂ€tzung zunehmend dieselben Tendenzen wie in den USA. Entscheidend sind Selektion und der Fokus auf das richtige Segment. Wir bei Daneo Partners sind seit 2018 ausschlieĂlich im europĂ€ischen, DACH-fokussierten Mittelstand aktiv â im Finanzierungssegment zwischen 10-75 Mio. Euro, wo groĂe angelsĂ€chsische Plattformen nicht effizient skalieren können und lokale Banken zu klein oder zu reguliert sind.
Hill:Â Welche Rolle sollte Private Debt bei der Allokation generell bei institutionellen Investoren einnehmen?
Almer: Private Debt hat sich auch in Europa von einer Nischenstrategie zu einer etablierten Anlageklasse entwickelt. Insbesondere in Deutschland wird Private Debt mittlerweile bei vielen institutionellen Investoren als Kernbaustein in einem gut diversifizierten Portfolio betrachtet. Senior besicherte Direktkredite kombinieren dabei geringe VolatilitĂ€t mit Renditen, die mit eigenkapitalĂ€hnlichen ErtrĂ€gen konkurrieren können. FĂŒr Pensionskassen und Vorsorgewerke ist zudem entscheidend, was Public Credit strukturell nicht leisten kann: direkte Vertragsbeziehung zum Kreditnehmer, aktives Monitoring und die Möglichkeit, frĂŒhzeitig zu intervenieren und Einfluss zu nehmen, wenn sich eine Situation verĂ€ndert. Dies bietet eine sinnvolle ErgĂ€nzung zu bestehenden Public-Credit-Allokationen. Die Allokation sollte strategisch erfolgen â mit klarem Fokus auf QualitĂ€t des Managers und der Strukturen. Wir beobachten zudem ein steigendes Interesse europĂ€ischer institutioneller Investoren an europĂ€ischen Managern, mit dem Ziel, Exposure aus dem US-Markt in die hiesigen MĂ€rkte umzuschichten. Das bestĂ€tigt uns in der Ăberzeugung, dass wir mit unserer Strategie richtig aufgestellt sind.
Hill:Â Als Schweizer Fondsboutique stehen Sie im Dialog mit institutionellen Investoren in der gesamten DACH-Region. Welche Themen stehen hier im Vordergrund?
Almer: Die GesprĂ€che mit institutionellen Investoren drehen sich momentan stark um Risiken und weniger um Rendite. Drei Themen dominieren klar. Dominant ist aktuell die kritische Berichterstattung rund um Private Debt in den USA: Investoren haben selber substantiellen USA-Exposure oder lesen die Presse, nehmen die Warnsignale wahr und fragen gezielt nach, wie wir uns von diesen Entwicklungen abgrenzen â Stichworte Covenant-lite, hohe Leverage, Payment-in-Kind. Zweitens das makroökonomische und geopolitische Umfeld: Wie resilient ist das Portfolio bei einer weiteren konjunkturellen EintrĂŒbung? Was passiert bei einem Workout? Wie schnell kann man reagieren, und welchen Schutz bieten die Strukturen? Drittens das Thema Bewertung und Leverage: Viele Investoren machen sich Sorgen um Exposure in stark ĂŒberbezahlten, hochverschuldeten Unternehmen â oft in groĂen Sponsor-Deals (Thema US Sponsored SaaS Firmen). Die Frage, ob und wie man dort investiert ist, und wie man das Thema sieht, wird zunehmend kritisch beurteilt. Wegmann: Speziell bei deutschen Investoren kommt ein weiteres Thema hinzu: Viele haben in den vergangenen Jahren unter dem Label âPrivate Creditâ insbesondere in immobilienbesicherte Finanzierungen â Mezzanine, Whole Loans â in Deutschland investiert und dabei schmerzhafte Erfahrungen gemacht. Das hat das Vertrauen in die Anlageklasse teilweise belastet und fĂŒhrt zu berechtigten Fragen rund um Abgrenzung und StrukturqualitĂ€t. Wir erklĂ€ren dann gerne unsere Corporate Credit Strategie: mittelstĂ€ndische Unternehmen in der DACH-Region, erstrangig besichert, ohne exzessiven Leverage und mit direktem Zugang zum Management.
Hill:Â Sie vertiefen aktuell den Dialog mit Investoren in Deutschland. Gibt es hier Unterschiede bei der Betrachtung von Private Debt, Finanzplatz Deutschland versus Finanzplatz Schweiz?
Almer: Ja, durchaus. In Deutschland ist die strategische Allokation institutioneller Investoren in Private Credit bereits deutlich weiter fortgeschritten, als in der Schweiz. Deutsche Pensionskassen und Versorgungswerke haben die Anlageklasse frĂŒher und breiter in ihre Portfolios integriert. Laut dem aktuellen Investor Survey des Bundesverbands Alternative Investments (BAI) liegt die durchschnittliche strategische Allokation in Private Debt bereits bei 3,3%. In der Schweiz ist die Durchdringung noch geringer â das Thema gewann aber die letzten Jahre klar an Dynamik. Inhaltlich unterscheiden sich die Fragen kaum: Beide MĂ€rkte interessieren sich fĂŒr Sicherheit, Transparenz und Track Record. AuffĂ€llig ist zudem, dass Pensionskassen â sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz â zunehmend Interesse zeigen, mittelstĂ€ndische Unternehmen im heimischen Markt direkt zu unterstĂŒtzen. So wurde in der Schweiz per 1. Januar 2022 die Anlagerichtlinien fĂŒr Vorsorgeeinrichtungen erweitert. Seither dĂŒrfen diese ânichtkotierte schweizerische Anlagenâ als eigene strategische Anlageklasse fĂŒhren. ZulĂ€ssig ist die Kapitalvergabe gegenĂŒber Schuldnern (Private Debt) und im Sinne von Beteiligungen (Private Equity).
Hill: Wo sehen Sie gegenwĂ€rtig die gröĂten Chancen und Herausforderungen im Private Debt-Markt?
Wegmann: Wir sehen derzeit besonders attraktive Chancen im europĂ€ischen Lower Mid Market Bereich, einem strukturell mit Fremdkapital unterversorgten Segment. WĂ€hrend sich Banken zunehmend zurĂŒckziehen, können groĂe internationale Plattformen und Manager in diesem Bereich hĂ€ufig nicht effizient skalieren. Gleichzeitig ist in den vergangenen Jahren ein groĂer Teil des Kapitals in groĂvolumige, sponsorgetriebene Transaktionen geflossen. Dies hat zu intensivem Wettbewerb, steigenden Leverage-Niveaus und einer Erosion der Kreditstandards (und Margen) gefĂŒhrt â insbesondere im US-Markt. Europa wird aktuell nach unserer Beobachtung von institutionellen Investoren klar bevorzugt: Das Fundraising fĂŒr europĂ€ische Private-Credit-Fonds erreichte 2025 einen Rekordwert und der europĂ€ische Mid-Market gilt als âLenderâs Marketâ mit besseren Strukturen und stĂ€rkeren Covenants. Allerdings beobachten wir auch hier einen zunehmenden Deployment-Druck: GroĂe Fonds mit erheblichem âDry Powderâ drĂ€ngen in kleinere Segmente, was den Wettbewerb auch im âCoreâ Mid-Market erhöht und die SelektivitĂ€t beim Underwriting umso wichtiger macht. Vor diesem Hintergrund sehen wir eine klare OpportunitĂ€t in weniger kompetitiven Transaktionen mit solider Struktur, attraktivem Pricing und stĂ€rkerem Einfluss auf die Kreditgestaltung. Almer: Als gröĂte Herausforderung sehen wir die zunehmende Verunsicherung â geopolitisch, aber auch innerhalb der Anlageklasse selbst. Sollten sich die Spannungen im US-dominierten Segment weiter zuspitzen, könnten Verwerfungen entstehen, die das Vertrauen der Investoren in Private Debt generell belasten und die Kapitalbeschaffung erschweren. Wir sehen uns jedoch gut positioniert â auch in einem schwierigeren Umfeld: Als lokal verwurzelter DACH-Manager mit proprietĂ€rem Dealflow, Fokus auf den Lower-Mid-Market und konsequent stark besicherten Strukturen.
Hill: Vielen Dank fĂŒr das GesprĂ€ch.
www.fondsboutiquen.de  Dialog & Information: FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN auf LINKEDIN â KANAL FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN auf LINKEDIN â GRUPPE FONDSBOUTIQUEN auf LINKEDIN â KANAL  FINANZPLATZ-FRANKFURT-MAIN.DE, DACHLI-Region & FONDSBOUTIQUEN.DE (2026) â Themen, Interessen, Dialog (Auswahl & âSnapshotsâ) 25.2.2026, Frankfurt â âFinanzplatz Frankfurt am Main meets Wealthmanagementâ (Markus Hill â Moderation: Christian Neuhaus â FINVIA, Sven Karkossa â Capitell Vermögens-Management AG, Noel Zeh â Wunderland Capital) 26.2.2026, Frankfurt â âForum fĂŒr Digitale Vermögenswerte (FDV)â Redaktion â Themenspecial âFinanzplatz Frankfurt am Main meets Wealthmanagement & Digital Assetsâ (Interviews / GastbeitrĂ€ge, âSupportâ & MORE: info: markus-hill.com) 17.3.2026, Frankfurt â Private Markets Excellence Forum â âPrivate Markets, Family Offices & Stiftungen â Due Diligence & Ausblick 2026â (Markus Hill â Fireside Chat: J. Paulo Dos Santos â GeschĂ€ftsfĂŒhrer, VIRATIO GmbH) Interview mit Christian Hommens â SMART IMPACT INVESTING & PRIVATE MARKETS FrĂŒhjahr 2026: Investorenstudie âPrĂ€ferenzen institutioneller Investoren bei Immobilien & Alternative Investmentsâ (Markus Hill â Moderation, Podcast: Sebastian ThĂŒrmer, âartis & xâ â Beispiel 2025) 16.4.2026 â âköln letâs talkâ â Bettina Timmler â Immobilien & Dialog (Medienpartnerschaft) 12.5.2026, Frankfurt: âValue Investing & Rohstoffe & MOREâ (Markus Hill â Moderation & Kurzintro âFondsboutiquen & USA-Formelâ â Alex J. Rauschenstein & Urs Marti, SIA FUNDS AG â FINANZPLATZ SCHWEIZ) 17.6.2026, ZĂŒrich: Insights â âFamily Offices & Fondsboutiquenâ â The Mountain Talks Summit â FUNDPLAT (Vortrag â Markus Hill) 10.11.2026, Frankfurt: âFinanzplatz Frankfurt am Main meets Finanzplatz Liechtensteinâ (Markus Hill â Moderation â LAFV Liechtensteinischer Anlagefondsverband: Panel & VortrĂ€ge) Input, Ideen & Anregungen zu den oben genannten Themen sind willkommen: info@markus-hill.com / +49 (0) 163 4616 179 Foto: Finanzplatz Frankfurt am Main QUELLE: IPE D.A.CH âDie Stiftungsverantwortlichen sind keine Finanzprofis, sondern Profis in ihrem Stiftungsbereich und Stiftungszweckâ (10.03.2026 â Markus Hill im GesprĂ€ch mit J. Paulo M. dos Santos, VIRIATO GmbH) Wenn man mit Stiftungen ĂŒber Kapitalanlage spricht, fĂ€llt hĂ€ufig ein Spannungsfeld auf: Auf der einen Seite der Wunsch nach Sicherheit und StabilitĂ€t, auf der anderen Seite die RealitĂ€t der KapitalmĂ€rkte mit Zinswende, Inflation und neuen Anlageklassen. Viele StiftungsvorstĂ€nde stehen vor der Herausforderung, langfristig Vermögen zu erhalten und gleichzeitig ausreichend ErtrĂ€ge fĂŒr den Stiftungszweck zu erwirtschaften. Dabei geht es nicht nur um Produkte, sondern um Struktur, Governance und Entscheidungsprozesse. Ein GesprĂ€ch ĂŒber Anlagerichtlinien, Business Judgement Rule, Private Debt, Infrastruktur und die oft unterschĂ€tzte Rolle der Finanzpsychologie bei Stiftungsentscheidungen. Markus Hill sprach fĂŒr IPE D.A.CH darĂŒber mit J. Paulo M. dos Santos vom VIRIATO Family Office im Vorfeld des Veranstaltungsformats Smart Exellence Forum (Impact Investing & Private Markets). IPE D.A.CH: VIRIATO Family Office â ein Name, den man mit der Betreuung von Stiftungsvermögen verbindet. Wie wĂŒrden Sie in einem Satz beschreiben, was Ihre Mandanten bei Ihnen suchen, das sie bei einer klassischen Bank nicht finden? Dos Santos: Wir haben keine eigenen Produkte und verstehen uns erstens als Sparringspartner mit viel Erfahrung im Kapitalmarkt neben unseren klassischen Dienstleistungen wie Reporting, Analyse und Controlling â und zweitens als Partner, der Stiftungen wirklich versteht.
IPE D.A.CH: Das klingt nach einem Vertrauensversprechen. Was eint Ihre Mandanten, wenn es um die Anlagerichtlinie geht? Und wo liegen die gröĂten Fehler, die Stiftungen bei deren Gestaltung machen? Dos Santos: Wir stellen zwei Typen von Anlagerichtlinien fest. Zum einen sind es Richtlinien, die zu eng gefasst sind. Ein Beispiel: Wir haben eine Anlagerichtlinie einer Stiftung auf dem Tisch bekommen, die nur Anleihen, Cash und ETFs kannte â und die ETFs waren auf 15% beschrĂ€nkt. Damit steigt das Risiko der Stiftung erheblich, da sie quasi dem Anleihenmarkt ausgeliefert ist. Auf der anderen Seite finden wir Anlagerichtlinien, die einfach zu komplex sind: Sie inkludieren alles Mögliche, aber ohne erkennbare Strategie. Hier wird gerne kopiert â von anderen Stiftungen oder von Banken. Da kommt es dann vor, dass sich Punkte gegenseitig aufheben oder im Widerspruch stehen. Hinzu kommt: Die Stiftungsverantwortlichen sind keine Finanzprofis, sondern Profis in ihrem Stiftungsbereich und Stiftungszweck. Sie blicken dann selbst nicht mehr durch, was ihre eigene Richtlinie eigentlich vorschreibt. Praxisbeispiel: Eine Stiftung mit 40 Mio. Euro Vermögen hatte nach fĂŒnf Jahren nur noch 32 Mio. Euro â ein Verlust von 8 Mio. Euro (20%). Nicht durch schlechte Aktien, nicht durch Skandale. Sondern durch eine Anlagerichtlinie, die nur Anleihen kannte, kombiniert mit zu langen Laufzeiten. Als die Zinsen stiegen, fielen die Kurse. Die Stiftung saĂ fest: niedrige Kupons, niedrige Kurswerte, lange Laufzeiten.
IPE D.A.CH: Das fĂŒhrt direkt zur Business Judgement Rule â ein Begriff, der im Stiftungsrecht zunehmend diskutiert wird. Was bedeutet sie konkret fĂŒr einen Stiftungsvorstand, der kein Finanzprofi ist? Dos Santos: Die Business Judgement Rule ist im Grunde ein Schutzmechanismus fĂŒr jeden Stiftungsverantwortlichen. Wenn er sich daran hĂ€lt â nach bestem Wissen und Gewissen, auf Grundlage angemessener Informationen, zum Wohle der Stiftung, ohne Eigeninteresse â, dann ist er auf der sicheren Seite. Und am besten: Er arbeitet mit Profis zusammen.
IPE D.A.CH: Sie erwĂ€hnen, dass die Business Judgement Rule externe Expertise nahelegt. Kommen wir zur Kapitalanlage: Stiftungen setzten traditionell auf Anleihen und Dividendenaktien. Warum jetzt Private Debt und Infrastruktur â und was unterscheidet diese beiden Assetklassen? Dos Santos: Man unterscheidet zwischen klassischen Anlageklassen â Aktien, Anleihen, Immobilien â und den Alternativen Investments. FĂŒr uns ist die entscheidende Unterscheidung: gelistet versus nicht gelistet. Wir bewegen uns sehr gerne im Bereich Immobilien und Infrastruktur. Diese lassen sich aufteilen in direkte Beteiligungen â also die Partizipation am Gewinn, wie Eigenkapital â und die indirekte Beteiligung ĂŒber Private Debt. Private Debt ist im Grunde nichts anderes als eine nicht gelistete Anleihe. Auch hier gibt es verschiedene Ausgestaltungen. Wir fĂŒhren stets die Verhandlungen fĂŒr die Stiftungen mit den jeweiligen Anbietern â immer mit Blick auf die fĂŒr die Stiftung geeignete Form der Anlage.
IPE D.A.CH: Ein hĂ€ufiger Einwand: IlliquiditĂ€t, KomplexitĂ€t, Mindestvolumina. Wie begegnen Sie dem, wenn ein skeptischer Stiftungsvorstand sagt: Das verstehe ich nicht, das machen wir nicht? Dos Santos: Ein sehr guter Einwand. Deshalb ist es wichtig, Schutzmechanismen und Sicherheiten zu hinterlegen â und das ist der groĂe Vorteil gegenĂŒber ĂŒblichen Anleihen. Beim Private Debt verhandeln wir direkt und verlangen Sicherheiten fĂŒr das Investment. Das kann die Besicherung durch konkrete Anlagen oder Projekte sein â in vielen FĂ€llen sogar ergĂ€nzt durch BĂŒrgschaften. Die vermeintlich riskantere Alternativanlage ist in mancher Hinsicht sicherer als die klassische â denn sie kommt mit konkreten Sicherheiten.
IPE D.A.CH: Was bewegt Stiftungen gerade wirklich â abseits der Anlagerichtlinie? Zinswende, Inflation, Krisen â wo spĂŒren Sie den gröĂten Druck bei Ihren Mandanten? Dos Santos: Es ist ein Zusammenspiel aus Unsicherheiten und der Angst, Fehler zu machen. Um ein zukunftsfĂ€higes Stiftungsportfolio zu konstruieren, braucht es eine klare und verstĂ€ndliche Anlagerichtlinie. Dann muss die Business Judgement Rule konsequent umgesetzt werden: Wenn ich unsicher bin, muss ich mir professionellen und unabhĂ€ngigen Rat suchen. Nicht alles kaufen, nur weil ein groĂer Name dahintersteht. Und ĂŒber allem steht die eigene Finanzpsychologie.
IPE D.A.CH: Finanzpsychologie bei Stiftungsverantwortlichen â das hört man selten. Was meinen Sie damit genau? Dos Santos: Eine Stiftung ist auf Unendlichkeit angelegt. Wir Menschen denken aber nur in wenigen Jahren. Das ist ein fundamentaler Widerspruch. Wir haben daher unseren KYC-Fragebogen so umgestaltet, dass man sehr gut erkennen kann, wo Unterschiede zwischen der Stiftung und den Stiftungsverantwortlichen liegen. Unser Tool zeigt zudem, welcher Typ Finanzmensch man ist und welche Auswirkungen das auf die tĂ€gliche Arbeit mit den Stiftungsfinanzen haben kann.
IPE D.A.CH: Wenn Sie einem Stiftungsvorstand, der gerade neu in sein Amt kommt, drei Dinge mitgeben könnten â was wĂ€ren das? Dos Santos: Erstens: Keine Angst vor Entscheidungen und VerĂ€nderungen haben. Zweitens: Die Business Judgement Rule kennen und leben. Drittens: Einfacher wird alles mit uns an Ihrer Seite.
IPE D.A.CH: Vielen Dank fĂŒr diese Gedanken, gerne vertiefen wir diese Themen noch bei unserem Fireside Chat am 17.3. in Frankfurt bei dem Veranstaltungsformat SMART EXECELLENCE FORUM (Impact Investing & Private Markets). Ich freue mich auf ein Wiedersehen und auf viele gute GesprĂ€ch vor Ort.
â *) Markus Hill ist unabhĂ€ngiger Asset Management Consultant in Frankfurt am Main. Kontakt: info@markus-hill.de; Website: www.markus-hill.de
J. Paulo M. dos Santos ist GeschĂ€ftsfĂŒhrer der VIRIATO GmbH (Family Office fĂŒr Stiftungen): https://www.viriato-family-office.de/
FINANZPLATZ FRANKFURT & DIALOG: Impact Investing & Private Markets â Family Offices & Institutionelle, Infrastruktur, Private Equity, Private Debt, Digital Assets, Ăkosystem Frankfurt & MORE â Veranstaltung (INTERVIEW â Christian Hommens, Smart Bridges GmbH) Impact Investing ist mehr als ein Etikett. Gerade in den Private Markets wird Wirkung zunehmend zur strategischen Kategorie â fĂŒr Family Offices ebenso wie fĂŒr institutionelle Investoren. Markus Hill spricht fĂŒr FINANZPLATZ-FRANKFURT-MAIN.DE mit Christians Hommens ĂŒber die kritischen Erfolgsfaktoren in diesem Investmentsegment und ĂŒber die Bedeutung des fachlichen Dialogs zwischen Experten. Impact Messung, Impact Infrastructure, Private Equity, Sustainibility & Investing, Private Debt â diese und andere Themen bilden die Grundlage fĂŒr den Gedankenaustausch im MĂ€rz im Rahmen einer Fachkonferenz (SMART IMPACT INVESTING & PRIVATE MARKETS). Unterstrichen wird die Bedeutung des Ăkosystems Frankfurt fĂŒr Themen wie Investment, Entscheidung und Regulierung in diesen Bereichen. Hill: Impact Investing gilt oft als ânice to haveâ. Wo sehen Sie heute einen echten strukturellen Wandel â gerade in den Private Markets? Christian Hommens, Smart Bridges GmbH & Markus Hill Finanzplatz Frankfurt Hommens: Impact Investing entwickelt sich klar vom Zusatzthema zur strategischen Kernfrage. In den Private Markets erkennen Family Offices und institutionelle Investoren zunehmend, dass langfristige Rendite, Resilienz und Wirkung zusammengehören. Infrastruktur, Private Equity oder Private Credit ermöglichen es, Kapital gezielt einzusetzen â mit messbarem Impact und gleichzeitigem Wertschöpfungspotenzial. Wirkung wird damit zum QualitĂ€tsmerkmal, nicht zum Kompromiss. Hill: Wo scheitern Investoren in der Praxis â und warum lohnt sich der Austausch bei Smart Bridges? Hommens: Schwer zu sagen, aber drei Punkte sehen wir immer wieder: fehlende Impact-Messbarkeit, unklare Governance-Strukturen und begrenzter Zugang zu ĂŒberzeugendem Dealflow. Genau hier setzt unser Forum an. Wir bringen Investoren, Praktiker und Lösungsanbieter zusammen â nicht theoretisch, sondern praxisnah, interaktiv und auf Augenhöhe. Hill: Welche Themen stehen konkret im Fokus der beiden Tage? Hommens: Von Impact-Messung ĂŒber soziale Wirkung bis hin zu Impact Infrastructure. Und natĂŒrlich werden Private Equity und Sustainable Portfolio Design genauer betrachtet â ergĂ€nzt durch Themen wie Private Credit, Infrastruktur, regulatorische Anforderungen und neue Strukturierungsmodelle. Immer mit Blick auf die Frage: Wie lĂ€sst sich Wirkung sinnvoll in Portfolios integrieren, ohne die Performance aus dem Blick zu verlieren? Hill: Warum ist Frankfurt/Hessen der richtige Ort â und warum gerade jetzt? Hommens: Frankfurt und Hessen vereinen Kapital, Entscheidungskompetenz und regulatorische NĂ€he. In einem Umfeld zunehmender Unsicherheit suchen Investoren nach Orientierung und langfristigen Lösungen. Die Verbindung von Impact Investing und Private Markets ist dafĂŒr hochrelevant â und unsere Region der ideale Ort fĂŒr diesen Dialog. Hill: Vielen Dank fĂŒr das GesprĂ€ch. Ich freue mich auf den Fireside Chat am 17.2.2026 (âFamily Offices & Stiftungenâ, Impact Investing) und auf die GesprĂ€che vor Ort. Information zur Veranstaltung: SMART IMPACT INVESTING EXCELLENCE FORUM Information zur Veranstaltung: âPRIVATE MARKETS EXCELLENCE FORUMâ Dialog & Information: FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN auf LINKEDIN â KANAL FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN auf LINKEDIN â GRUPPE FONDSBOUTIQUEN auf LINKEDIN â KANAL FINANZPLATZ-FRANKFURT-MAIN.DE, DACHLI-Region & FONDSBOUTIQUEN.DE (2026) â Themen, Interessen, Dialog (Auswahl & âSnapshotsâ) 25.2.2026, Frankfurt â âFinanzplatz Frankfurt am Main meets Wealthmanagementâ (Markus Hill â Moderation: Christian Neuhaus â FINVIA, Sven Karkossa â Capitell Vermögens-Management AG, Noel Zeh â Wunderland Capital) 26.2.2026, Frankfurt â âForum fĂŒr Digitale Vermögenswerte (FDV)â Redaktion â Themenspecial âFinanzplatz Frankfurt am Main meets Wealthmanagement & Digital Assetsâ (Interviews / GastbeitrĂ€ge, âSupportâ & MORE: info: markus-hill.com) 17.3.2026, Frankfurt â Private Markets Excellence Forum â âPrivate Markets, Family Offices & Stiftungen â Due Diligence & Ausblick 2026â (Markus Hill â Fireside Chat: J. Paulo Dos Santos â GeschĂ€ftsfĂŒhrer, VIRATIO GmbH) Interview mit Christian Hommens â SMART IMPACT INVESTING & PRIVATE MARKETS FrĂŒhjahr 2026: Investorenstudie âPrĂ€ferenzen institutioneller Investoren bei Immobilien & Alternative Investmentsâ (Markus Hill â Moderation, Podcast: Sebastian ThĂŒrmer, âartis & xâ â Beispiel 2025) 16.4.2026 â âköln letâs talkâ â Bettina Timmler â Immobilien & Dialog (Medienpartnerschaft) 12.5.2026, Frankfurt: âValue Investing & Rohstoffe & MOREâ (Markus Hill â Moderation & Kurzintro âFondsboutiquen & USA-Formelâ â Alex J. Rauschenstein & Urs Marti, SIA FUNDS AG â FINANZPLATZ SCHWEIZ) 17.6.2026, ZĂŒrich: Insights â âFamily Offices & Fondsboutiquenâ â The Mountain Talks Summit â FUNDPLAT (Vortrag â Markus Hill) 10.11.2026, Frankfurt: âFinanzplatz Frankfurt am Main meets Finanzplatz Liechtensteinâ (Markus Hill â Moderation â LAFV Liechtensteinischer Anlagefondsverband: Panel & VortrĂ€ge) Input, Ideen & Anregungen zu den oben genannten Themen sind willkommen: info@markus-hill.com / +49 (0) 163 4616 179 VERWANDTE NACHRICHTEN
FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN & FONDSBOUTIQUEN â Medienpartnerschaften, Programm, Moderation & MORE (PRIVATE MARKETS, DIGITAL ASSETS, WEALTH MANAGEMENT): INFRASTRUKTUR-INVESTMENTFORUM (22.1.2026, Fulda) âWillkommen auf der Plattform, die BrĂŒcken schlĂ€gt â zwischen Kapital und kommunaler Verantwortung, zwischen Ideen und Umsetzung. Das Infrastruktur-Investmentforum bringt Menschen zusammen, die den Wandel aktiv gestalten wollen: Investoren, Vertreter kommunaler (Energie-) Unternehmen und politische EntscheidungstrĂ€ger. Im Mittelpunkt steht der gemeinsame Dialog â offen, partnerschaftlich und lösungsorientiert. Denn nur im Zusammenspiel von Finanzkraft, kommunaler Erfahrung und politischer Gestaltung entsteht die Grundlage fĂŒr eine nachhaltige und zukunftssichere Energieinfrastruktur. Mit inspirierenden Begegnungen, neuen Perspektiven und Raum fĂŒr Vernetzung bietet das Forum einen einzigartigen Rahmen, um den Austausch gezielt zu fördern und gemeinsam Wege in eine klimaneutrale Zukunft zu entwickeln.â https://www.infrastruktur-investmentforum.de/infrastruktur-investmentforum/ FORUM FĂR DIGITALE VERMĂGENSWERTE (26.2.20256, Frankfurt) âDas Forum fĂŒr digitale Vermögenswerte (FDV) 2026 findet am 26. Februar 2026 zum zweiten Mal in Frankfurt statt und wird von Web3 Network und FINFOR organisiert. Dieses exklusive Event richtet sich an Berater vermögender Kunden, Investoren und Finanzexperten, die sich mit Bitcoin, Krypto-Assets und tokenisierten Vermögenswerten beschĂ€ftigen. Ăber 50 Experten und mehr als 200 Investoren diskutieren die neuesten Trends, regulatorische Rahmenbedingungen und Investitionsstrategien. Das Forum bietet eine einzigartige Gelegenheit fĂŒr Networking und den Austausch ĂŒber die Zukunft der digitalen Vermögensverwaltung. Kostenfreie Teilnahme fĂŒr Vermögensverwalter, Family Offices sowie Finanzberater (Berater vermögender Kunden und institutioneller Anleger).â Event am Vorabend: FINANZPLATZ FRANKFURT MEETS WEALTH MANAGEMENT (25.2.2026) Forum fĂŒr Digitale Vermögenswerte 2026 (FDV) SMART IMPACT INVESTING EXCELLENCE FORUM (16.3. â 17.3.2025, Frankfurt) Auf dem Smart Impact Investing Excellence Forum diskutieren Experten aus Family Offices, institutionelle Anleger und Stiftungen Lösungen fĂŒr die Herausforderungen einer sich immer verĂ€ndernden Welt. Nachhaltigkeit und Verantwortung spielen dabei eine entscheidende Rolle. Lernen Sie von Keynotes, Investment Insights und aktuellen Praxisberichten, wie Sie Ihr Vermögen nachhaltig sichern und aufbauen können. Entdecken Sie innovative Lösungen fĂŒr eine zukunftsfĂ€hige und verantwortungsvolle Investmentstrategie. Nutzen Sie die Chance, sich mit anderen Experten auszutauschen und von ihren Erfahrungen zu profitieren. https://www.smart-bridges.com/excellence-forum/smart-impact-investing/#ueberblick PRIVATE MARKETS EXCELLENCE FORUM (16.3. â 17.3.2025, Frankfurt) Auf dem Private Markets Excellence Forum diskutieren Experten aus Family Offices, institutionellen Anlegern und Stiftungen. Private Markets und die verantwortungsvolle Allokation in die Anlageklassen Private Equity, Private Credit, Infrastruktur, Real Assets und Immobilien spielen eine wichtige Rolle. Erfahren Sie in Keynotes, Investment Insights und aktuellen Praxisberichten, wie Sie Ihr Vermögen stabil und wachstumsorientiert sichern und aufbauen können. https://www.smart-bridges.com/excellence-forum/private-markets-excellence-forum/#ueberblick EXKURS: Zusatzinformation zum Thema âVeranstaltungenâ & Finanzplatz Frankfurt FINANZPLATZ FRANKFURT meets PRIVATE MARKETS (Fulda & Frankfurt), Family Offices, Kommunen, Energiewende, INSTITUTIONELLE INVESTOREN, Private Equity, Due Diligence & Asset Management-Expertise & MORE â LinkedIn-Gruppe Finanzplatz Frankfurt am Main:
1. Das Thema Energiewende lĂ€sst sich mit dem Bereich Family Offices, Venture Capital & Startup-Ăkosystem Frankfurt inhaltlich verbinden, wenn man es nicht als reines Infrastruktur- oder ESG-Thema, sondern als Transformations- und Innovationsprozess betrachtet. Gerade die Diskussion an Schnittstellen lĂ€dt viele Akteure zum Dialog ein, nicht nur in Frankfurt. Idealerweise könnte sich im Laufe der Zeit eine BrĂŒcke schlagen lassen zwischen kommunalen Herausforderungen, Asset Managern und unternehmerischen Kapital. Dieses Segment findet sich derzeit im Aubau, wir freuen uns auf die Diskussion in Fulda am 22.1.2025.
Input, Ideen und Anregungen zun Panel âDie Finanzierung der Energiewendeâ & Due Diligence âInvestmentansĂ€tzeâ sind willkommen. Wir freuen uns auf die Diskussion mit folgenden Panelisten: Holger Pfleger (FOM Invest), Michael Teigeler (Stadtwerke Heidelberg), Dr. Jörg Christen (Hochschule Mainz) Hans-Christian Fröhlich (Stadtrat Ingelheim).
Kontakt (Input): info@markus-hill.com / +49 (0) 163 4616 179 (Information â Veranstaltung âInfrastruktur-Investmentforumâ â Hans-Christian Fröhlich & JĂŒrgen Scharfenorth â am 22.1.2026, Fulda â SIEHE KOMMENTARFELD).
INFORMATION / ANMELDUNG ZUR KONFERENZ âINFRASTRUKTUR-INVESTMENT-FORUMâ: Panem Consulting â Ihre GeschĂ€ftsentwicklungspartner
âFINANZPLATZ FRANKFURT & HESSEN: Fondsboutiquen, kommunale Investitionen, Frankfurt, Impulse fĂŒr einen neuen Dialog & FAMILY OFFICES und VENTURE CAPITAL, Forum fĂŒr digitale Vermögenswerte â FDV (Markus Hill) âMan hört nur die Fragen, auf die man vorbereitet istâ (Goethe). In GesprĂ€chen mit Fondsboutiquen, institutionellen Investoren und Akteuren am Finanzplatz Frankfurt taucht zunehmend ein Thema auf, das bisher erstaunlich wenig Aufmerksamkeit erhĂ€lt: Welche Rolle können spezialisierte Asset Manager bei der Finanzierung kommunaler Investitionen spielen? Die Ausgangslage ist bekannt: Kommunen mĂŒssen gleichzeitig Energiewende, Digitalisierung, Infrastrukturmodernisierung und soziale Projekte vorantreiben â oftmals unter engen Budgetvorgaben. Der Kapitalbedarf wĂ€chst, wĂ€hrend traditionelle Finanzierungswege nicht immer ausreichen. Wer sollte vielleicht mit wem sprechen?â (LINK ZUM BEITRAG IM KOMMENTARFELD).
INFORMATION / ANMELDUNG ZUR KONFERENZ âDIGITALES FORUM FĂR VERMĂGENSWERTEâ (26.2.2025) & âFINANZPLATZ FRANKFURT MEETS WEALTH MANAGEMENTâ (25.2.2026): Forum fĂŒr Digitale Vermögenswerte 2026 (FDV)
2. SMART IMPACT INVESTING & PRIVATE MARKETS am 16.3. & 17.3.2026: Wir freuen uns ĂŒber die UnterstĂŒtzung bei Panel (MH, Private Equity & MOREâ & Medien) bei dieser Fachveranstaltung. (Information zu dem Format von Christian Hommens â SIEHE KOMMENTARFELD)
INFORMATION / ANMELDUNG ZUR KONFERENZ âSMART IMPACT INVESTINGâ: Smart Impact Investing Excellence Forum | Smart Bridges GmbH
INFORMATION / ANMELDUNG ZUR KONFERENZ âPRIVATE MARKETSâ:Â Private Markets Excellence Forum | Smart Bridges GmbH
3. LinkedIn Gruppe FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN: FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN
Vielen Dank an die Teilnehmer & Sponsoren der Veranstaltungen, EIN FROHES NEUES JAHR! Markus Hill
PS: Wir freuen uns auf das Wiedersehen mit Alex J. Rauchenstein / Strategic Investment Advisors Group (SIA) beim FONDS professionell KONGRESS, Mannheim, 28.1. â 29.1.2026 & auf den Gedankenaustausch (Fondsboutiquen & USA-Formel â Kurzintro durch Markus Hill) mit Fondsselektoren.
INFORMATION / ANMELDUNG ZUR KONFERENZ âFONDS PROFESSIONELL KONGRESSâ: FONDS professionell KONGRESS 2026 â Mannheim
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EXKURS: FinanzplĂ€tze, Fondsboutiquen, Family Office, Frankfurt & Kultur â wofĂŒr interessiert sich Markus Hill in 2026?Â
1. Finanzplatz Frankfurt, Fondsboutiquen, Kommerz, Kultur & MOREÂ â wir bedanken durch diese interessante Zusammenfassung von dritter Seiter (âSnapshotâ) durch Birgit Hass, FINFLUENCER CIRCLE.
Warum sind uns die im âSnapshotâ genannten Formate, Interviews und fachlichen Impulse immer so wertvoll?
Freude am Dialog, an Themen aus dem Bereich Kommerz & Kultur. Zudem unterstĂŒtzen diese AktivitĂ€ten auch die Kommunikation bei Spezialprojekten im Rahmen vom fachlichen Gedankenaustausch mit Investoren, Asset Management-Industrie, Presse und anderen Multiplikatoren. Mögliche Gebiete, welche sich ĂŒber viele Jahre entwickelt haben: Fact-Finding-Mission, Due Diligence / Fondskonzepte / Research (Support â Studie âAlternative Investments, Immobilien & ESGâ â Sebastian ThĂŒrmer, Frankfurt â die Vorbereitungen fĂŒr 2026 laufen) / Markteintritt, Seed Money (Feedback & âMachbarkeitâ inklusive Reality Check etc.), Financial Education. Kurzum: Diffusion von Wissen in einer Volkswirtschaft hilft vielen Marktteilnehmern, viele Investoren verfĂŒgen ĂŒber exzellentes Knowhow und sind in der Regel stark an Vernetzung und fachlichem Gedankenaustausch interessiert. Das Profil von Birgit Hass war nicht vorher abgestimmt worden, unsere Interessen (MH Services-Team) wurden aber schon sehr gut âeingekreistâ.
Welche Themen sind von Interesse in 2026?
Private Markets, Family Offices & Stiftungen â Due Diligence von Fondskonzepten, Fondsboutiquen & Infrastrukturinvestments, Studie âAlternative Investments, Immobilien & ESGâ (Sebastian ThĂŒrmer) DACH-Region & Asset Management, Asset Management & KI, Value Investing, Ăkosystem âFinanzplĂ€tzeâ â Input, Ideen & Anregungen zu diesen Themenbereichen sind immer willkommen: info@markus-hill.com / +49 (0) 163 4616179 www.markus-hill.com
LinkedIn-Kommentar von Birgit Hass:
â???? Im Focus: Markus Hill â Der Multiplikator, der Finanzplatz Frankfurt vernetzt und Investor Education vorantreibt
Heute richten wir den Blick auf einen Mann, der seit Jahren dort wirkt, wo FinanzmÀrkte, Menschen und Ideen zusammenkommen: Markus Hill.
Als Asset Management Consultant und Kopf hinter www.fondsboutiquen.de sowie www.finanzplatz-frankfurt-main.de ist er weit mehr als ein Beobachter der Branche. Er ist ein Connector â einer, der Themen findet, sortiert, zuspitzt und genau die Menschen zusammenbringt, die im Kapitalmarkt-Ăkosystem miteinander sprechen sollten.
Seine BĂŒhne: Frankfurt. Und FinanzplĂ€tze im allgemeinen.
Sein Stil: dialogorientiert, neugierig, meinungsstark â und immer mit Blick auf Praxis und Wirkung.
???? Finanzplatz Frankfurt â nicht als Kulisse, sondern als System Markus Hill denkt âFinanzplatzâ nicht als Schlagwort, sondern als Netzwerk aus Akteuren, Formaten und Kompetenzzentren: Banken, Versicherer, Asset Manager, Fondsboutiquen, Family Offices, Wissenschaft, VerbĂ€nde, Politik, Aufsicht â und die vielen kleinen, oft unterschĂ€tzten Veranstaltungsformate, in denen echte âDiffusion von Wissenâ passiert.
Genau dort setzt er an:  ???? Wissen sichtbar machen  ???? Kontroverse zulassen â ohne Lagerdenken  ???? Austausch ermöglichen â mit Struktur
???? Fondsboutiquen, Family Offices & Asset Allocation â sein Spielfeld
Was Markus Hill auszeichnet: Er bewegt sich souverĂ€n in den Themen, die gerade fĂŒr professionelle Anleger entscheidend sind â ohne Buzzword-Bingo, sondern mit Substanz.
Seine Themenwelt: Investmentprozess & Manager Selection Strategische und taktische Asset Allocation Real Assets & Diversifikation Alternative Investments, Renten & Risikomanagement Family Offices, NextGen, Nachfolge & Governance Stiftungen & Verantwortung im Portfoliomanagement Behavioral Finance als Gegenmittel zu emotionalen Fehlentscheidungen
Und er macht daraus Formate: Panels, Diskussionsrunden, Interviews, Veranstaltungsreihen â oft mit dem Ziel, Investor Education nicht als PflichtĂŒbung, sondern als echte Orientierungshilfe zu gestalten.
????? Moderator, Kurator, Möglichmacher In Hills BeitrĂ€gen spĂŒrt man einen Kern: Neugier als Prinzip. Er zitiert Goethe, Einstein oder Howard Marks â nicht zur Zierde, sondern als Einladung zum Denken.
Sein Mehrwert liegt genau hier: Er ĂŒbersetzt KomplexitĂ€t in GesprĂ€chsanlĂ€sse â und GesprĂ€chsanlĂ€sse in Netzwerkeffekte.
???? Warum Markus Hill wichtig ist Weil er zeigt, dass Finanzplatz-Arbeit nicht nur in Hochglanzformaten entsteht, sondern in kontinuierlichem Dialog.
Weil er Spezialisten sichtbar macht, die sonst unter dem Radar bleiben.
Weil er Bildung, Kapitalmarkt und Community verbindet â und damit Orientierung schafft in einem Umfeld, das fĂŒr viele zunehmend unĂŒbersichtlich wird.
Markus Hill â eine Stimme, die Finanzmarkt-Themen nicht nur kommentiert, sondern vernetzt.
Schön, dass Du Teil unseres Finfluencer Circle-Ăkosystems bist!â (Zitat: LinkedIn â Birgit Hass, FINFLUENCER CIRLCE. 3.1.2026)
LINK ZUM ORIGINAL-BEITRAG âBIRGIT HASS, FINFLUENCER CIRCLEÂ &Â Webseite FINFLUENCER CIRCLE
2. FONDSBOUTIQUEN.DE & FINANZPLATZ-FRANKFURT-MAIN.DE
a) UnabhĂ€ngige Asset Manager (Fondsboutiquen) erfreuen sich einer groĂen Beliebtheit bei privaten und institutionellen Investoren. UnabhĂ€ngig von der jeweiligen Asset-Klasse (Aktien, Renten, Immobilien etc.) und von der Produktverpackung (Publikumsfonds, Spezialfonds, AIF) punkten die stark unternehmerisch geprĂ€gten Asset Manager durch UnabhĂ€ngigkeit (U), Spezialisierung (S) und AuthentizitĂ€t (A). Zumeist liegt keine Konzernbindung vor, man konzentriert sich auf eine beziehungsweise wenige Asset-Klassen, man hat Skin-in-the-Game: AuthentizitĂ€t bedeutet hier, dass viele dieser eigentĂŒmergefĂŒhrten HĂ€user die Fonds (Private Label Fonds) mit eigenem Geld starten und dass die Unternehmer (Fondsinitiatoren) fĂŒr Ihre Sache âbrennenâ. Die unabhĂ€ngige Seite www.fondsboutiquen.de diskutiert mit Freude die oben genannten Themenfelder und ist fĂŒr Input, Ideen und Anregungen in diesem Marktsegment dankbar: www.fondsboutiquen.de / redaktion@fondsboutiquen.de & FONDSBOUTIQUEN-KANAL (LINKEDIN) & FONDSBOUTIQUEN-KANAL (YOUTUBE)
b) FRANKFURT AM MAIN bietet als Stadt immer wieder genĂŒgend Anlass zu Reibung und Politur. Einerseits wird vor dem Hintergrund von Themen wie Brexit, EZB-Politik und Finanzindustrie die Bedeutung des Wirtschaftsstandortes in den Vordergrund gestellt, andererseits wird der Stadt oft zu Unrecht eine mangelnde AttraktivitĂ€t in den Bereichen wie Kultur und LebensqualitĂ€t unterstellt. Kontroverse Ansichten laden zum Dialog ein, so weit so gut. Unbestritten sind die QualitĂ€ten Frankfurts als zentraler Standort und Multiplikator, wenn es um Themen wie Finanzkommunikation und Finanzindustrie-Events geht. Neben bekannten Formaten wie BVI Asset Management Konferenz, Institutional Money Congress oder Formaten wie Deutsches Eigenkapitalforum gibt es eine Vielzahl weniger bekannter, kleinerer Veranstaltungen. www.finanzplatz-frankfurt-main.de / redaktion@finanzplatz-frankfurt-main.de & FINANZPLATZ-FRANKFURT-AM-MAIN-KANAL (LINKEDIN) |
Emittent/Herausgeber: Markus Hill Schlagwort(e): Finanzen
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