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Apex Critical Metals Aktie: 15 Millionen für 25.000-Meter-Bohrprogramm

09.06.2026 - 17:39:15 | boerse-global.de

Nach 29 Prozent Kursverlust zeigt die Aktie erste Erholung. Ein großes Bohrprogramm und die Aufnahme in ein Verteidigungskonsortium stützen die Perspektive.

Apex Critical Metals: Stabilisiert sich die Aktie nach Kursrutsch?
Apex - Eine industrielle Kernbohranlage auf einem abgelegenen Explorationsgelände bei Sonnenaufgang mit einer geologischen Karte. 09.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Nach einem Monat mit einem Kursverlust von rund 29 Prozent zeigt die Apex Critical Metals-Aktie erste Stabilisierungszeichen. Der Kurs notiert bei 0,94 Euro — ein kleines Plus von 0,75 Prozent gegenüber dem Vortag. Ob das eine echte Trendwende einleitet oder nur eine technische Gegenbewegung ist, bleibt offen.

Technisch tief im Keller

Der RSI liegt bei 26,6 — deutlich unter der Schwelle von 30, die Analysten als überverkauft werten. Der Kurs notiert rund 25 Prozent unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 1,25 Euro. Seit dem Allzeithoch von 3,00 Euro im Oktober 2025 hat die Aktie fast 69 Prozent verloren.

Trotzdem: Im Zwölf-Monats-Vergleich steht noch ein Plus von über 82 Prozent. Das 52-Wochen-Tief von 0,42 Euro liegt weit zurück. Die annualisierte Volatilität von knapp 54 Prozent zeigt aber, wie riskant das Papier bleibt.

15 Millionen Dollar für die Bohroffensive

Anfang Juni schloss Apex Critical Metals eine Privatplatzierung ab. Bruttoemissionserlös: 15 Millionen Dollar. Das Geld fließt direkt in das Explorationsprogramm am Rift Rare Earth Project in Nebraska.

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Das Bohrprogramm wächst damit erheblich. Die ursprünglich geplanten 12.000 Meter weiten sich auf 22.000 bis 25.000 Meter aus. CEO Sean Charland sieht das Unternehmen damit auf dem Weg zur ersten offiziellen Mineralressourcenschätzung.

Seltene Erden für die Verteidigung

Apex positioniert sich als Zulieferer für kritische Lieferketten. Das Unternehmen wurde kürzlich in das U.S. Defense Industrial Base Consortium aufgenommen — eine Initiative zur Sicherung strategischer Rohstoffe für Rüstung und Raumfahrt.

Das Rift-Projekt zielt auf Niob und Seltene Erden, darunter Neodym und Praseodym. Diese Materialien sind Schlüsselkomponenten in Elektromotoren, Windturbinen und Verteidigungssystemen.

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Ressourcenschätzung als nächster Meilenstein

Die Jahreshauptversammlung im Juli 2026 soll erste detaillierte Bohrergebnisse liefern. Zwölf ausstehende Assay-Resultate aus jüngsten Bohrungen werden erwartet. Sie sollen zeigen, wie reich die Neodym-Praseodym-Zonen tatsächlich sind.

Die erste offizielle Mineralressourcenschätzung plant das Unternehmen für Q1 2027. Bis dahin hängt die Kursentwicklung vor allem an den Bohrergebnissen — und daran, ob die Finanzierungsrunde das Vertrauen der Investoren zurückgewinnt.

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