Aroundtown, Aktie

Aroundtown Aktie: UBS senkt Ziel auf 2,45 Euro

20.05.2026 - 21:52:45 | boerse-global.de

UBS senkt Kursziel für Aroundtown nach Erhöhung der GCP-Beteiligung auf 81,5 Prozent. Der höhere Wohnungsanteil soll langfristig das FFO-Wachstum stützen.

Aroundtown Aktie: UBS senkt Ziel auf 2,45 Euro - Foto: über boerse-global.de
Aroundtown Aktie: UBS senkt Ziel auf 2,45 Euro - Foto: über boerse-global.de

Aroundtown hat seine Wohnungsbeteiligung bei Grand City Properties deutlich ausgebaut. Das verändert die Bewertung des Immobilienkonzerns spürbar. UBS hat darauf reagiert und das Kursziel kräftig gesenkt.

UBS zieht die Bewertung nach

Die Schweizer Großbank senkte ihr Kursziel von 3,30 auf 2,45 Euro. Am Neutral-Rating hielt UBS fest. Der Schritt kommt nach dem Abschluss des freiwilligen Umtauschangebots, über das Aroundtown seine Beteiligung an Grand City Properties auf rund 82 Prozent erhöht hat.

Aus Sicht der Analysten stärkt der höhere Wohnungsanteil die Qualität des Portfolios. Die Folge ist aber auch eine Neubewertung der Kennzahlen. Gerade bei einem Immobilienkonzern mit gemischtem Portfolio spielt die Zusammensetzung der Cashflows eine große Rolle.

Mehr Wohnungsanteil, mehr FFO-Potenzial

Nach dem finalen Settlement lag der Anteil bei 81,5 Prozent. Mittel- bis langfristig soll das dem Konzern zusätzliches Ergebnis bringen. Aroundtown rechnet mit einem jährlichen FFO-I-Plus von rund 35 Millionen Euro.

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Für 2026 peilt der Konzern ein FFO I zwischen 250 und 280 Millionen Euro an. Pro Aktie entspricht das 0,24 bis 0,27 Euro. Kurzfristig wirkt der GCP-Zukauf auf diese Kennzahl laut Management weitgehend neutral, strategisch soll er aber das Wachstum über die Sparten Büro, Hotel und Wohnen stützen.

Solide Liquidität, laufender Rückkauf

Auch auf der Finanzierungsseite bleibt das Bild stabil. Aroundtown verfügt über etwa 4 Milliarden Euro Liquidität und zusätzlich über fast 900 Millionen Euro an ungenutzten revolvierenden Kreditlinien. Die LTV-Quote lag zuletzt bei 58 Prozent.

Parallel dazu läuft das Aktienrückkaufprogramm für 2026 weiter. Es ist zu mehr als 70 Prozent abgeschlossen. Die Gesellschaft hat bereits Millionen eigener Aktien zurückgekauft.

An der Börse kommt die Neuordnung bislang ordentlich an. Die Aktie notiert bei 2,55 Euro und damit über dem 50-Tage-Durchschnitt von 2,45 Euro. Vom 200-Tage-Durchschnitt bei 2,87 Euro ist sie allerdings noch entfernt; auf Sicht von zwölf Monaten liegt das Papier weiter im Minus.

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Dividende kehrt zurück

Nach mehrjähriger Pause will der Vorstand wieder eine Dividende zahlen. Für das Geschäftsjahr 2025 ist eine Ausschüttung von 0,08 Euro je Aktie vorgeschlagen, was einer Quote von 30 Prozent entspricht. Ab 2026 soll die Ausschüttung auf 50 Prozent des FFO I je Aktie steigen.

Die nächsten Termine sind klar gesetzt. Ende Mai folgt der Bericht zum ersten Quartal 2026. Im Juni 2026 entscheiden die Aktionäre auf der Hauptversammlung über die vorgeschlagene Dividende und die neue Ausschüttungspolitik.

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