AKTIE IM FOKUS: Bayer nehmen vorbörslich 50-Euro-Marke ins Visier
02.07.2026 - 08:49:02 | dpa.deCharttechnisch käme das einem Ausbruch gleich. Die Bündelung des Glyphosat-Geschäfts in den USA in einem eigenständigen Unternehmen namens Ruveon nebst einer neuen Kaufempfehlung der Deutschen Bank haben den Papieren im vorbörslichen Handel Auftrieb gegeben. In der Spitze verpassten sie auf Tradegate mit plus 1,8 Prozent auf 49,89 Euro die 50-Euro-Marke nur knapp.
Bayer begründete den Schritt damit, dass Ruveon eigenständig agiler handeln und damit der spezifischen Wettbewerbsdynamik in dem durch Nachahmerprodukte geprägten Markt besser begegnen könne. Ruveon soll sich auf alle Aspekte des US-Glyphosatgeschäfts konzentrieren - von Preisgestaltung bis hin zu Produktion und Logistik.
Die Deutsche Bank argumentierte derweil, dass sich die juristische Lage rund um Glyphosat in den USA zuletzt deutlich zugunsten der Leverkusener entwickelt habe. Unter dem Strich dürften die Rückstellungen des Konzerns für eine Beendigung der Rechtsstreitigkeiten ausreichen. Damit könne sich der Fokus nun wieder auf das operative Geschäft richten - mit guten Wachstumschancen sowohl in der Agrar- als auch in der Pharmasparte.
