Moskau gibt Kraftstoff-Probleme wegen Kiews Angriffen zu
08.06.2026 - 22:40:19 | dpa.deIn letzter Zeit hĂ€tten Unternehmen des Kraftstoff- und Energiesektors mit einer Zunahme von feindlichen Angriffen aus der Luft zu kĂ€mpfen, "was zu vorĂŒbergehenden Schwierigkeiten mit der Kraftstoffversorgung in einer Reihe von sĂŒdlichen Regionen fĂŒhrt", hieĂ es in einer Mitteilung der Behörde bei Telegram.
Ein nun im Energieministerium gebildeter Stab mit Unternehmen aus eben diesem Sektor soll eine stabile und effiziente Versorgung des Landes sicherstellen, teilte die Behörde weiter mit.
Ausgabe von Benzin eingeschrÀnkt
Vizeregierungschef Alexander Nowak hatte beim St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum am vergangenen Wochenende bereits eingerĂ€umt, dass Russland derzeit weniger Ăl fördere als ursprĂŒnglich geplant. Er erklĂ€rte dies mit unplanmĂ€Ăigen Reparaturen - ohne GrĂŒnde dafĂŒr zu nennen. Von Moskau eingesetzte Behörden auf der annektierten Schwarzmeerhalbinsel Krim und dem ebenfalls annektierten Gebiet Luhansk in der Ostukraine hatten schon zuvor die Ausgabe von Benzin eingeschrĂ€nkt. Die russische Regierung untersagte auĂerdem erstmals und zunĂ€chst bis Ende November die Ausfuhr von Kerosin.
In dem vor mehr als vier Jahren von Kremlchef Wladimir Putin befohlenen Angriffskrieg gegen die Ukraine setzt Kiews MilitĂ€r bei seinen Gegenangriffen seit Monaten auf Drohnenattacken gegen die russische Ălindustrie. Damit will die Ukraine den Treibstoffnachschub fĂŒr die russische Armee stören und die fĂŒr Moskaus Kriegskasse wichtigen Einnahmen aus dem EnergiegeschĂ€ft schmĂ€lern.
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