Devisen: Eurokurs legt etwas zu
20.05.2026 - 17:20:49 | dpa.deAm Nachmittag wurde die GemeinschaftswÀhrung bei 1,1624 US-Dollar gehandelt. Zuvor war sie noch unter 1,16 Dollar gefallen. Die EuropÀische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1600 (Dienstag: 1,1620) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8620 (0,8605) Euro.
Die am Nachmittag merklich gefallenen Ălpreise stĂŒtzten den Euro am Nachmittag. Der US-Dollar war daher weniger als WeltleitwĂ€hrung gefragt. Der Iran-Krieg und die Ălpreise bleiben an den MĂ€rkten die dominierenden Themen. Noch ist eine nachhaltige Ăffnung der StraĂe von Hormus nicht in Sicht.
Die Inflationssorgen an den AnleihemĂ€rkten sind zuletzt gestiegen. In Deutschland sind die Erzeugerpreise im April wegen der Folgen des Iran-Kriegs so stark gestiegen wie seit zwei Jahren nicht mehr. Der Anstieg fiel krĂ€ftiger aus als von Volkswirten erwartet. In der Eurozone war die Inflationsrate im April laut einer zweiten SchĂ€tzung auf 3,0 Prozent gestiegen. Die EZB strebt auf mittlere Sicht eine Inflationsrate von zwei Prozent an. Die Erwartung, dass die EZB im Mai die Leitzinsen anheben dĂŒrfte, hat zuletzt deutlichere Verluste beim Euro verhindert.
Zu anderen wichtigen WĂ€hrungen legte die EZB die Referenzkurse fĂŒr einen Euro auf 0,86555 (0,86671) britische Pfund, 184,48 (184,89) japanische Yen und 0,9165 (0,9150) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.532 Dollar. Das waren 49 Dollar weniger als am Vortag.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
