embraceable Technology / Deutsch-dÀnisches Industriekonsortium ...
02.07.2026 - 11:36:22 | dpa.deDie MaĂnahme wird von der Karlsruher hp-TECHNIK GmbH und ihrer Gesellschafterin, der dĂ€nischen Danfoss-Gruppe, getragen. Sie dient der Weiterentwicklung sogenannter Kognitiver Systeme - einer neuen Klasse autonomer Softwaresysteme, die die EngpĂ€sse rein generativer KI-Architekturen ĂŒberwindet und zuverlĂ€ssige Maschinenautonomie ermöglicht.
Die bisherige Entwicklung generativer KI wurde vor allem durch gröĂere Modelle, mehr Daten und steigende Rechenleistung geprĂ€gt. Gleichzeitig zeigen sich bei komplexen Entscheidungs- und Handlungsprozessen zunehmend Grenzen dieser Technologie als Grundlage fĂŒr autonome Systeme wie etwa KI-Agenten. Insbesondere dort, wo Zielkonflikte und komplexe Richtlinien berĂŒcksichtigt werden mĂŒssen, steigen Rechenlast und Modellierungsaufwand ĂŒberproportional - hĂ€ufig zulasten von Wirtschaftlichkeit und VerlĂ€sslichkeit.
Kognitive Systeme haben das Ziel, diese strukturellen Grenzen zu ĂŒberwinden. Sie nutzen Sprachmodelle fĂŒr Hypothesengenerierung und semantische Verarbeitung und ergĂ€nzen diese um zusĂ€tzliche kognitive Strukturen wie explizite Abstraktionen. Auf diese Weise verĂ€ndert sich der innere Denkablauf der KI. Komplexe Denk- und Entscheidungsprozesse lassen sich so mit deutlich höherer QualitĂ€t und gleichzeitig deutlich geringerer Rechenlast abbilden. Dadurch verringert sich auch der Bedarf an proprietĂ€ren Hochleistungsmodellen und den dahinterstehenden Infrastrukturen.
"Wir stehen an einem fundamentalen Ăbergang von der Skalierung durch reine Rechenleistung hin zu einer Skalierung durch kognitive Architekturen" , erklĂ€rt Dr.-Ing. Christian Gilcher, GrĂŒnder und CEO von embraceable Technology. "FĂŒr viele hochwertige industrielle und geschĂ€ftskritische Anwendungen reicht generative KI in der heutigen Form nicht aus. Es braucht Systeme, die anspruchsvolle kognitive Aufgaben strukturiert ausfĂŒhren können. Genau das leisten Kognitive Systeme."
Zu den frĂŒhen Anwendern der Technologie zĂ€hlt unter anderem die RWE AG.
"Die kognitive LeistungsfĂ€higkeit pro eingesetztem Euro wird zu einer entscheidenden GröĂe fĂŒr die wirtschaftliche Nutzung intelligenter Systeme" , betont Scott-Oliver LĂŒhrs, Enterprise Architect der RWE AG. "Der Ansatz ist sowohl aus architektonischer als auch aus kommerzieller Sicht vielversprechend."
Diese EinschÀtzung teilen auch die beteiligten Investoren:
"Die bisherige KI-Entwicklung wurde maĂgeblich durch den Zugang zu Kapital, Rechenleistung und Energie geprĂ€gt" , sagt Ulf-Henning ElsĂ€sser, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der hp-TECHNIK GmbH. "Sollte sich der Trend zu neuen kognitiven Architekturen fortsetzen, könnten wissenschaftliche Exzellenz, Ingenieurskompetenz und industrielle Integration deutlich stĂ€rker in den Mittelpunkt rĂŒcken. Das hĂ€tte erhebliche strategische Bedeutung fĂŒr Europa, weil es einen alternativen Entwicklungspfad zu Hochleistungs-KI eröffnet."
Die KapitalmaĂnahme soll die Weiterentwicklung der Technologieplattform sowie die Skalierung produktiver Anwendungen beschleunigen. Die EinfĂŒhrung der Technologie erfolgt schrittweise in strategischen SchlĂŒsselindustrien, darunter Industrial Engineering, Energy & Utilities, Financial Services sowie Defence & Intelligence.
Ăber embraceable Technology
embraceable Technology entwickelt die infrastrukturellen Grundlagen fĂŒr zuverlĂ€ssige Maschinenautonomie. Dazu gehören Kognitive Systeme fĂŒr komplexe Entscheidungsprozesse ebenso wie Technologien fĂŒr Wissensorganisation und autonome GeschĂ€ftsprozesse. Ziel ist es, komplexe Analyse-, Entscheidungs- und Handlungsprozesse zuverlĂ€ssiger, nachvollziehbarer und ressourceneffizienter zu gestalten.
Weitere Informationen unter www.embraceable.technology (https://embraceable.technology/) .
Pressekontakt:
Dr. Fabian Prechtl Gablonzer Str. 21 D-76185 Karlsruhe mailto:fabian.prechtl@embraceable.ai https://embraceable.technology/
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/182942/6306804 OTS: embraceable Technology
