SaarlÀndischer, Wirtschaftsminister

SaarlĂ€ndischer Wirtschaftsminister fordert EntschĂ€digung fĂŒr Stahlindustrie

09.06.2026 - 15:37:24 | dpa.de

In der Diskussion um die CO2-Bepreisung und die Transformation der Stahlindustrie hin zur Produktion von "grĂŒnem Stahl" fordert der saarlĂ€ndische Wirtschaftsminister JĂŒrgen Barke (SPD) einen Ausgleich fĂŒr betroffene Unternehmen.

"Es muss eine EntschĂ€digung fĂŒr die Verzögerung auf der Zeitachse an die ersten Unternehmen geleistet werden, die sich voll an die Regeln und Vorgaben gehalten haben", sagte er.

Nach Ansicht von Barke muss es jetzt bei der Bundesregierung und EU-Kommission schnell zu BeschlĂŒssen kommen, die den Unternehmen Klarheit und die Sicherheit zum Zertifikatehandel geben.

Rehlinger schrieb an den Bundeskanzler

Die anstehende Revision des europĂ€ischen Emissionshandels, zu dem die EU-Kommission im Juli VorschlĂ€ge vorlegen will, bereitet auch der saarlĂ€ndischen MinisterprĂ€sidentin Anke Rehlinger (SPD) Sorgen. Aus Industrie und Teilen der Politik wĂ€chst der Druck, das zentrale Klimaschutzinstrument der EU aufzuweichen, um Belastungen fĂŒr die Wirtschaft aus dem Handel mit CO2-Zertifikaten zu senken.

Rehlinger sieht damit den begonnenen milliardenschweren Umbau der saarlĂ€ndischen Stahlindustrie hin zur Produktion von grĂŒnem Stahl in Gefahr. Es dĂŒrfe keine Rolle rĂŒckwĂ€rts bei den politischen Leitplanken geben, schrieb sie in einem Brief an Kanzler Friedrich Merz (CDU).

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