Kraken Robotics Aktie: Royal Navy setzt auf autonome Minenjäger
18.05.2026 - 11:23:13 | boerse-global.deDie britische Royal Navy setzt auf autonome Minenjäger von Kraken Robotics. Für den Konzern ist das mehr als ein weiterer Verteidigungsauftrag. Die Technik rückt damit in eine Mission vor, die geopolitisch heikel ist und für die zivile Schifffahrt direkt relevant bleibt.
Autonome Systeme für den Golf
Die Royal Navy will die unbemannten Systeme im Rahmen einer multinationalen Mission zur Sicherung der Straße von Hormus einsetzen. Dort sollen die Fahrzeuge Seewege räumen und Handelsschiffe schützen. Das ist ein klarer Beleg dafür, wie stark autonome Systeme im Marinedienst an Gewicht gewinnen.
Die Navy hat dafür die Lyme Bay zu einem Mutterschiff für autonome Plattformen umgerüstet. Von dort aus lassen sich Kraken-Drohnen starten und wieder aufnehmen. Genau dieser Aufbau reduziert das Risiko für Besatzungen bei Minenräumungen deutlich.
Rich Knighton, Chef des britischen Verteidigungsstabs, sprach in diesem Zusammenhang von einer „hybrid navy“. Gemeint ist die Verbindung klassischer Marineschiffe mit autonomen Systemen. Für moderne Seesicherheit soll das eine führende Fähigkeit sein.
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Rückenwind aus dem Verteidigungsgeschäft
Kraken ist im Golf nicht neu im Spiel. Das Unternehmen liefert der Royal Navy bereits Sea Drones und Sensorsysteme. Im Zentrum steht dabei das KATFISH-Schleppsonar, das den Meeresboden schnell und hochauflösend kartieren kann.
Gerade die Fähigkeit, Unterwasserbedrohungen in Echtzeit zu erkennen und einzuordnen, verschafft Kraken ein klares Profil. Dazu kommen erfolgreiche Tests beim autonomen Aussetzen und Bergen auf See. Das stärkt die Rolle des Unternehmens als Zulieferer für größere Marineprogramme.
Die Aktie reagiert darauf mit anhaltender Bewegung. In der jüngsten Sitzung schloss sie bei 7,28 kanadischen Dollar. An der Börse bleibt der Titel damit volatil, auch wenn der Trend über längere Zeit freundlich aussieht.
Pipeline wächst weiter
Seit Jahresbeginn hat Kraken neue Produktaufträge über rund 87 Millionen kanadische Dollar gemeldet. Der Schwerpunkt liegt auf SeaPower-Unterwasserbatterien und SAS-Produkten. Für 2026 hält das Management an einem Umsatzkorridor von 165 bis 175 Millionen kanadischen Dollar fest.
National Bank Financial bleibt bei „Sector Perform“ und nennt ein Kursziel von 8,75 kanadischen Dollar. Die Bank signalisiert damit nicht Euphorie, sieht aber weiteres Potenzial. Der Abstand zum Ziel ist nach dem letzten Schlusskurs noch nicht ausgeschöpft.
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Hinzu kommt die geplante Übernahme der Covelya Group Limited. Der Kaufpreis liegt bei rund 615 Millionen kanadischen Dollar, der Abschluss ist für das zweite Quartal 2026 vorgesehen. Mit Covelya würde Kraken sein Angebot im Unterwassersektor deutlich verbreitern.
Für 2025 meldete Kraken einen Umsatz von 102,2 Millionen kanadischen Dollar. Pro forma hätte die kombinierte Gruppe im Vorjahr rund 365 Millionen kanadische Dollar erlöst, bei einer bereinigten EBITDA-Marge von etwa 24 Prozent. Genau darin liegt die eigentliche Story: Kraken baut sich gerade vom Spezialanbieter zum breiter aufgestellten Technologiezulieferer für Marine- und Unterwassermärkte aus.
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