Kyverna Therapeutics Aktie: miv-cel läuft im BLA-Verfahren
09.06.2026 - 17:43:27 | boerse-global.de
Für Kyverna Therapeutics ist die Rechnung einfach: Keine Umsätze, dafür 161 Millionen Dollar Verlust im Jahr 2025. Das Unternehmen steckt tief in der klinischen Pipeline – und verbrennt Geld.
Die Aktie notiert aktuell bei 7,81 Dollar und damit 6,3 Prozent über ihrem 52-Wochen-Tief. Vom Hoch bei 11,62 Dollar im April trennen sie rund 33 Prozent. Der RSI von 39,6 signalisiert weder Überkauft noch Überverkauft.
Anleger wetten auf die Zukunft, nicht auf die Gegenwart.
Die große Lücke
Kyverna ist kein profitables Unternehmen wie Vertex Pharmaceuticals. Solche Vergleiche taugen nur bedingt. Der Kapitalbedarf ist immens, die Cashflow-Lücke klafft: 153,7 Millionen Dollar negativer Free Cashflow im vergangenen Jahr.
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Das ist typisch für Firmen in dieser Phase. Aber die Frage bleibt: Reicht das Geld? Und wann kommt endlich ein Produkt?
Miv-cel als Hoffnungsträger
Kyvernas Hauptkandidat heißt miv-cel. Das Mittel gegen Stiff-Person-Syndrom (SPS) durchläuft gerade den Zulassungsprozess – eine rollende BLA-Einreichung läuft. Analysten rechnen frühestens 2027 mit einer Markteinführung.
Auch bei rheumatoider Arthritis zeigt miv-cel Daten. Die wurden bei internationalen Kongressen vorgestellt. Einige Analysten sehen Spitzenumsätze von bis zu 800 Millionen Dollar.
Das ist viel. Aber nur, wenn die Studien gelingen und die FDA zustimmt.
Neuer CFO, alte Probleme
Im Mai holte Kyverna Greg Martini als neuen Finanzchef. Ein Signal, dass die Firma den Übergang in die Spätphase ernst nimmt. Ob das reicht, um die Geldverbrennung in den Griff zu bekommen, bleibt offen.
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Die Volatilität von 68,5 Prozent zeigt, wie nervös der Markt ist. Jeder Rückschlag in der Pipeline könnte die Aktie abstürzen lassen. Gleichzeitig lockt das Potenzial.
Ein klassisches Biotech-Wetttspiel. Wer mitspielt, braucht Geduld und Nerven.
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