Mercedes-Benz, Aktie

Mercedes-Benz Aktie: Bank of America stockt auf

18.05.2026 - 14:49:13 | boerse-global.de

Die US-Großbank baut ihre Position bei Mercedes-Benz aus. CEO Källenius signalisiert zudem Interesse an Rüstungsgeschäften, doch die Aktie gibt nach.

Mercedes-Benz Aktie: Bank of America stockt auf - Foto: über boerse-global.de
Mercedes-Benz Aktie: Bank of America stockt auf - Foto: über boerse-global.de

Der Stuttgarter Automobilkonzern steht heute gleich aus zwei Richtungen im Blickfeld der Märkte. Während CEO Ola Källenius mit ungewöhnlich offenen Worten über ein mögliches Rüstungsengagement spricht, meldet die Bank of America eine veränderte Beteiligungsstruktur — und die Aktie gibt nach.

Bank of America erhöht Gesamtposition auf 5,4 Prozent

Zum Stichtag 11. Mai hat die amerikanische Großbank ihre kombinierte Position an Mercedes-Benz auf 5,40 Prozent ausgebaut. Zuvor lag der Anteil bei 5,22 Prozent. Der Anstieg resultiert dabei vor allem aus dem Instrumentenbestand — also Optionen, Swaps und ähnliche derivative Positionen — während der direkte Aktienanteil mit rund 0,40 Prozent vergleichsweise überschaubar bleibt. Parallel dazu hat Mercedes-Benz selbst am 14. Mai gemeldet, eigene Aktien im Umfang von rund 3,05 Prozent des Grundkapitals erworben zu haben — das entspricht knapp 29,3 Millionen Aktien.

Rüstung als neue Nische?

Das eigentliche Gesprächsthema des Tages liefert Källenius höchstpersönlich. In einem Interview mit dem "Wall Street Journal" ließ er durchblicken, dass der Konzern grundsätzlich bereit sei, seine industriellen Fähigkeiten stärker im militärischen Umfeld einzusetzen. Konkret verwies er auf die Kompetenz bei der Großserienproduktion präziser Hochleistungsmaschinen — eine Qualität, die sich aus seiner Sicht auch auf Verteidigungsanwendungen übertragen ließe.

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Mercedes-Benz selbst betont dabei, man bleibe primär Hersteller ziviler Fahrzeuge. Das Sicherheits- und Verteidigungsgeschäft wird intern als "strategisches Entwicklungsfeld" bezeichnet. Seit Jahren liefert der Konzern Fahrgestelle an spezialisierte Partner, die diese unter eigener Marke für militärische Zwecke weiterentwickeln. Källenius deutete an, dieser Bereich könnte zwar klein bleiben, aber als wachsende Nische zunehmend zum Ergebnis beitragen.

Der Vorstoß steht nicht im luftleeren Raum. Angesichts schwacher Autoabsätze und steigender Rüstungsbudgets in Europa suchen mehrere deutsche Automobilhersteller und Zulieferer nach Diversifizierungspfaden in Richtung Verteidigungsindustrie. Källenius' Äußerungen fügen sich in diesen breiteren Trend ein — ohne jedoch konkrete Projekte oder Investitionsvolumina zu benennen.

An der Börse kam das gemischte Bild nicht gut an. Die Aktie verlor heute zeitweise rund 1,4 Prozent und notierte bei etwa 49,64 Euro — ein Kurs, der die anhaltende Schwäche des Titels unterstreicht.

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