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Next Biometrics: Nur 6,7 Millionen NOK Liquidität

20.05.2026 - 12:35:19 | boerse-global.de

Next Biometrics erwägt nach schwachem Quartal und Liquiditätsengpass den Verkauf des Sensor-Geschäfts oder ein Delisting.

Next Biometrics: Nur 6,7 Millionen NOK Liquidität - Foto: über boerse-global.de
Next Biometrics: Nur 6,7 Millionen NOK Liquidität - Foto: über boerse-global.de

Next Biometrics zieht die Notbremse. Nach enttäuschenden Zahlen und schwindenden Cash-Reserven steht das gesamte Geschäftsmodell des norwegischen Fingerabdruck-Spezialisten auf dem Prüfstand. Das Management sucht nun nach Auswegen aus der Liquiditätsklemme.

Schwache Quartalszahlen belasten Bilanz

Die vorläufigen Daten für das erste Quartal 2026 fallen ernüchternd aus. Ein schwacher Auftragseingang drückte den Umsatz auf rund 1,8 Millionen Norwegische Kronen (NOK). Parallel dazu belasteten hohe Betriebskosten und Abschreibungen das Ergebnis massiv.

Das Unternehmen rechnet mit einem EBITDA-Verlust von etwa 30 Millionen NOK. Darin enthalten sind Sonderbelastungen wie eine Bestandsabschreibung über 10 Millionen NOK. Der bereinigte operative Verlust dürfte sich auf 15 Millionen NOK belaufen.

Die finanzielle Lage bleibt angespannt. Ende März verfügte Next Biometrics lediglich über liquide Mittel in Höhe von 6,7 Millionen NOK. Dem stehen Schulden von 21,5 Millionen NOK gegenüber, die sich aus Gesellschafterdarlehen und Überbrückungskrediten zusammensetzen.

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Kapitalerhöhung als kurzfristige Rettung

Eine kürzlich eingeleitete Kapitalmaßnahme soll frisches Geld bringen. Geplant ist ein Bruttoerlös von bis zu 50 Millionen NOK. Indes sichert der garantierte Teil der Emission von 41 Millionen NOK das Überleben nur bis Mitte des dritten Quartals 2026.

Im April vollzog das Unternehmen bereits eine Aktienzusammenlegung im Verhältnis 10 zu 1. Diese technische Maßnahme sollte den Aktienkurs optisch stützen, konnte die fundamentalen Sorgen jedoch kaum lindern. Der Vorstand räumte ein, dass die Prognosen für 2025 zu optimistisch waren.

Nun werden alle Optionen geprüft— von Partnerschaften und Lizenzmodellen bis hin zum kompletten Verkauf des Sensor-Geschäfts. Sogar ein Rückzug von der Osloer Börse ist Teil der Überlegungen. Das Unternehmen ist vor allem für seine spezialisierte Thermalsensor-Technologie bekannt, die in staatlichen Ausweissystemen und im Bankensektor zum Einsatz kommt.

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Trotz der Krise laufen Forschungsinitiativen weiter. Gemeinsam mit einem Partner aus Taiwan wird an einer biometrischen Full-Screen-Lösung gearbeitet. Ein erster Prototyp soll jedoch erst 2027 präsentiert werden. Die offiziellen Quartalszahlen folgen Ende Mai.

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