Nvidia Aktie: Messlatte liegt extrem hoch
18.05.2026 - 23:15:10 | boerse-global.deAm Mittwoch, dem 20. Mai, legt Nvidia seine Quartalszahlen vor — und die Erwartungshaltung an der Wall Street ist kaum zu überbieten. Die Aktie zog zum Wochenstart bereits an, nachdem sie am Freitag über vier Prozent verloren hatte.
Analysten überbieten sich mit Kurszielen
Die Kurszielerhöhungen der vergangenen Tage sprechen eine deutliche Sprache. Aletheia Capital erhöhte sein Ziel von 250 auf 270 Dollar und begründet dies unter anderem mit einer Umsatzguidance von einer Billion Dollar für die Blackwell- und Rubin-Chip-Generationen. KeyBanc hob sogar auf 300 Dollar an und rechnet damit, dass erhöhte Blackwell-GPU-Lieferungen allein fünf bis sieben Milliarden Dollar zusätzlichen Umsatz bringen könnten. TD Cowen und UBS peilen ebenfalls 275 Dollar an, Cantor Fitzgerald geht mit einem Ziel von 350 Dollar noch weiter.
Aletheia Capital erwartet zudem, dass Nvidias Ergebnisse und der Ausblick für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 die Konsensschätzungen der Analysten um zwei bis drei Milliarden Dollar übertreffen werden. Im Vorfeld der Zahlen steht auch die Entwicklung bei neuen Produkten im Fokus — darunter eigenständige Vera- und LPX-Chips sowie der Fortschritt beim Hochvolumen-Fertigungsanlauf.
KI-Insider sichert sich massiv ab
Nicht jeder setzt dabei blind auf weiteres Aufwärtspotenzial. Leopold Aschenbrenner, früherer OpenAI-Mitarbeiter und Gründer des Milliardenfonds Situational Awareness, hat laut jüngsten Pflichtmitteilungen seine Positionen in Nvidia, AMD und Broadcom zwar beibehalten, gleichzeitig aber erhebliche Absicherungen aufgebaut. Der Fonds, der früh auf KI-Infrastruktur und Rechenzentren gesetzt hatte, wächst weiter — die verwalteten Vermögen sind zuletzt erneut deutlich gestiegen.
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Dass ausgerechnet ein KI-Insider mit so tiefem Branchenwissen die Long-Positionen mit einem massiven Hedge flankiert, ist ein bemerkenswertes Signal — kein Ausstieg, aber ein klares Zeichen dafür, dass die Fallhöhe nach einer starken Rallye durchaus eingepreist werden muss.
Geopolitik als Joker
Hinzu kommt ein makroökonomisches Umfeld, das wenig Spielraum lässt. Steigende Erzeuger- und Verbraucherpreise in den USA dämpfen die Zinssenkungsfantasie, der Ölpreis klettert weiter. Beides belastet den breiteren Markt und könnte auch Nvidias Reaktion auf starke Zahlen bremsen.
Ein potenzielles Aufwärtssegment liefert dagegen China: Die USA genehmigten zuletzt den Verkauf von H200-GPUs an chinesische Unternehmen. Analysten schätzen den möglichen Umsatzbeitrag auf drei bis fünf Prozent im Jahr 2027. In den Zahlen vom 20. Mai wird diese Genehmigung noch nicht auftauchen — und ob Nvidia China überhaupt in die Juli-Guidance einrechnet, gilt wegen der regionalen Unsicherheiten als offen.
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Die Messlatte liegt hoch. Nvidia hat für das laufende Quartal ein Umsatzwachstum über dem Vorquartalswert von 73 Prozent in Aussicht gestellt. Ob das reicht, um die aufgeheizten Erwartungen zu erfüllen, zeigt sich am Mittwochabend.
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