Plug Power Aktie: 30-MW-Projekt Barrow erhält finale Genehmigung
20.05.2026 - 18:47:22 | boerse-global.deOperative Fortschritte treffen auf einen überverkauften Aktienkurs. Plug Power hat für das 30-Megawatt-Wasserstoffprojekt im britischen Barrow die endgültige Investitionsentscheidung erhalten. Für den US-Konzern markiert dies den Startschuss für die aktive Umsetzung eines wichtigen europäischen Auftrags.
Die Anlage in der Grafschaft Cumbria soll 2028 ans Netz gehen. Plug liefert dafür sechs Elektrolyseure, die jährlich rund 100 Gigawattstunden grünen Wasserstoff produzieren. Abnehmer ist ein lokales Werk des Konsumgüterherstellers Kimberly-Clark. Dieser will damit seinen Erdgasverbrauch halbieren und tausende Tonnen CO2 einsparen.
Finanziell ist das Vorhaben langfristig abgesichert. Das Projekt erhält über 15 Jahre staatliche britische Fördermittel. Barrow ist dabei nur der erste Baustein eines größeren Pakets. Zwei weitere britische Standorte mit einer geplanten Gesamtleistung von 55 Megawatt arbeiten derzeit noch auf ihre finale Finanzierungszusage hin. Europa bleibt ein strategischer Kernmarkt für Plug Power. Das Unternehmen treibt parallel Großprojekte mit Partnern wie Galp in Portugal und Iberdrola in Spanien voran.
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Analysten heben Kursziele an
Die Auftragsbestätigung trifft auf ein verbessertes Marktsentiment. Nach überraschend starken Quartalszahlen hoben mehrere Investmentbanken ihre Kursziele an. B. Riley sieht die Aktie nun bei 5,00 US-Dollar und rät zum Kauf. Susquehanna und Canaccord Genuity erhöhten ihre Ziele auf 3,75 respektive 4,00 US-Dollar, bleiben mit neutralen Ratings aber vorsichtiger.
An der Börse zeigt sich ein volatiles Bild. Seit Jahresbeginn steht bei der Plug-Power-Aktie ein Plus von rund 50 Prozent auf dem Kurszettel. Kürzlich geriet das Papier jedoch unter Druck und notiert aktuell bei 2,85 Euro. Ein RSI-Wert von unter 20 signalisiert dabei eine stark überverkaufte Marktsituation.
Der Weg zur Profitabilität
Trotz der operativen Erfolge in Europa bleibt die finanzielle Lage angespannt. Ein operativer Cash-Burn von 150 Millionen US-Dollar im ersten Quartal unterstreicht die Herausforderungen. Das Management peilt für das laufende Jahr ein Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich sowie eine Bruttomarge von rund 40 Prozent an.
Das erklärte Ziel des Vorstands ist ein positiver operativer Gewinn im vierten Quartal 2026. Die finale Investitionsentscheidung für das britische Wasserstoffprojekt liefert einen konkreten Baustein für diese Strategie. Um den milliardenschweren kumulierten Fehlbetrag abzutragen, muss das Unternehmen die angekündigte Margenverbesserung nun im operativen Tagesgeschäft belegen.
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