Rheinmetall Aktie: UBS senkt Ziel um 600 Euro
22.05.2026 - 00:48:27 | boerse-global.deVolles Auftragsbuch, fallender Kurs – bei Rheinmetall klaffen Geschäftsentwicklung und Börsenstimmung weit auseinander. Die Aktie des Rüstungskonzerns gab am Donnerstag um 2,04 Prozent auf 1.211,80 Euro nach. Das ist der dritte Handelstag in Folge, an dem der Widerstandsbereich zwischen 1.235 und 1.240 Euro nicht nachhaltig geknackt werden kann.
Mit 1.211,80 Euro notiert das Papier 39 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 1.995 Euro. Der RSI liegt bei 87,8 – ein deutliches Zeichen für eine überkaufte Situation nach der jüngsten Erholung vom Jahrestief bei 1.118 Euro.
UBS senkt Kursziel um 600 Euro
Auslöser des aktuellen Rücksetzers ist eine drastische Kurszielsenkung durch die UBS. Die Schweizer Großbank reduzierte ihr Ziel von 2.200 auf 1.600 Euro – ein Minus von über 27 Prozent. Die Einstufung bleibt zwar „Buy", doch die Korrektur zeigt: Die kurzfristigen Wachstumserwartungen waren zu hoch.
Barclays hält dagegen. Die britische Bank bestätigte ein Kursziel von 2.035 Euro. Diese Spannbreite zeigt die Unsicherheit der Analysten. Grund: Der Auftragsbestand liegt bei 73 Milliarden Euro, aber das jüngste Quartal enttäuschte mit nur acht Prozent Umsatzplus auf 1,94 Milliarden Euro.
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Expansion auf dem Wasser
Parallel zum Tagesgeschäft treibt Rheinmetall den strategischen Ausbau voran. Seit dem ersten Quartal 2026 ist das neue Segment „Naval Systems" konsolidiert – Ergebnis der Akquisition von Lürssen-Anteilen. Der Bereich bringt 5,5 Milliarden Euro Auftragsbestand mit. Rheinmetall wird damit zum Komplettanbieter für alle Teilstreitkräfte.
Hinzu kommt eine Kooperation mit der Deutschen Telekom. Gemeinsam entwickeln die Partner einen digitalen Drohnen-Schutzschild, der Sensorik und sichere Kommunikationsnetze bündelt – ein neues Geschäftsfeld jenseits klassischer Rüstungsgüter.
Zweite Jahreshälfte wird entscheidend
Der Vorstand hält an der Prognose für 2026 fest: 28 bis 31 Prozent organisches Umsatzwachstum, Erlöse zwischen 14 und 14,5 Milliarden Euro, eine operative Marge von rund 19 Prozent. Entscheidend: 64 Prozent des Jahresumsatzes fallen traditionell in der zweiten Jahreshälfte an.
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Das zweite Quartal muss nun liefern, um den Abwärtstrend zu brechen. Ein starkes Signal aus den Werken – und die Frage, ob der Widerstand bei 1.240 Euro beim nächsten Anlauf fällt.
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