Scottish Mortgage: 52-Wochen-Hoch bei 17,89 Euro
23.05.2026 - 00:16:42 | boerse-global.deDer schottische Technologie-Investmenttrust hat am Freitag ein neues 52-Wochen-Hoch markiert. Mit einem Plus von knapp drei Prozent auf 17,89 Euro läuft der Trust dem britischen Gesamtmarkt klar davon — der FTSE 100 legte zur gleichen Zeit lediglich 0,4 Prozent zu. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus auf fast 29 Prozent.
Der Abstand zum Novembertief von 11,87 Euro beträgt inzwischen mehr als 50 Prozent — ein Hinweis darauf, wie stark sich die Stimmung gegenüber Wachstumswerten in den vergangenen Monaten gedreht hat.
ARM und Nvidia als Kurstreiber
Das Herzstück der aktuellen Rallye sind die Halbleiter-Positionen des Trusts. ARM Holdings sprang auf ein Allzeithoch von 298,23 Dollar — ein Tagesgewinn von 16 Prozent. Auslöser war Nvidias Ankündigung rund um seine Vera-CPUs, die auf ARM-Architektur basieren und laut Unternehmensangaben rund 20 Milliarden Dollar Umsatz generieren sollen.
Nvidia selbst lieferte mit seinen Quartalszahlen für Q1 des Geschäftsjahres 2027 weiteren Rückenwind. Der Umsatz kletterte um 85 Prozent auf 81,6 Milliarden Dollar, das Rechenzentrumsgeschäft legte sogar um 92 Prozent auf 75,2 Milliarden Dollar zu. Für das laufende Quartal stellt das Unternehmen 91 Milliarden Dollar in Aussicht. Diese Zahlen stützen direkt die KI-Wachstumsthese, auf die Scottish Mortgage seit Jahren setzt.
Geopolitik und Quantencomputing als Rückenwind
Neben den Unternehmensgewinnen sorgt das makroökonomische Umfeld für Auftrieb. Berichte über Fortschritte in den diplomatischen Gesprächen zwischen den USA und dem Iran haben einen sogenannten Friedensaufschlag in den Märkten ausgelöst. Der Brent-Rohölpreis fiel in der Folge von zuvor 111 auf rund 105 Dollar — günstigere Energiekosten begünstigen historisch hochbewertete Wachstumsaktien.
Hinzu kommt ein milliardenschweres US-Regierungsprogramm für Quantencomputing: Von den insgesamt zwei Milliarden Dollar fließen eine Milliarde an IBM und 375 Millionen an GlobalFoundries. Für einen Trust mit breiter Technologieaufstellung ist das ein positives Stimmungssignal.
SpaceX: Verlust mit Methode
Auch bei den Privatbeteiligungen gibt es Bewegung. SpaceX meldete für das erste Quartal 2026 einen Verlust von 4,27 Milliarden Dollar — allerdings getrieben von einem Anstieg der Forschungsausgaben um 125,7 Prozent auf 3,51 Milliarden Dollar. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern aggressiver Investition in künftiges Wachstum.
Wie hoch die Nachfrage nach KI-Rechenkapazität tatsächlich ist, zeigt ein Detail: Anthropic zahlt SpaceX monatlich 1,25 Milliarden Dollar für GPU-Zugang — bis Mai 2029. Solche Vertragsvolumina unterstreichen, dass die operativen Grundlagen der größten Trust-Positionen intakt sind, unabhängig von kurzfristigen Zinsspekulationen.
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