Waste Management, US94106L1098

Waste Management-Aktie (US94106L1098): Solides Wachstum, steigende Dividende und Milliardeninvestitionen in Recycling

20.05.2026 - 16:07:27 | ad-hoc-news.de

Waste Management hat Ende April 2026 robuste Zahlen fĂŒr das erste Quartal vorgelegt und die Dividendenhistorie weiter untermauert. Gleichzeitig investiert der US-Entsorger Milliarden in Recycling und erneuerbare Energie. Was bedeutet das fĂŒr die weitere Entwicklung der Aktie?

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Waste Management, US94106L1098

Waste Management zĂ€hlt zu den grĂ¶ĂŸten Entsorgungs- und Recyclingkonzernen Nordamerikas und steht bei vielen Anlegern fĂŒr defensive, berechenbare Cashflows. Ende April 2026 hat das Unternehmen seine Zahlen fĂŒr das erste Quartal 2026 vorgelegt und dabei sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis je Aktie ZuwĂ€chse im Vergleich zum Vorjahr vermeldet, wie aus der Quartalsmitteilung vom 23.04.2026 hervorgeht, auf die sich die Berichterstattung von Reuters Stand 23.04.2026 bezieht.

Der Konzern betonte laut dem Earnings-Report, dass insbesondere Preiserhöhungen in der Abfallsammlung, ein höheres Aufkommen in wichtigen Segmenten sowie Fortschritte in den Bereichen Recycling und erneuerbare Energien zu den Ergebnissen beitrugen, wie aus der Q1-2026-Mitteilung vom 23.04.2026 hervorgeht, auf die sich WM Investor Relations Stand 23.04.2026 stĂŒtzt.

Stand: 20.05.2026

Von der Redaktion - spezialisiert auf Aktienberichterstattung.

Auf einen Blick

  • Name: Waste Management
  • Sektor/Branche: Entsorgung, Recycling, Umwelt- und Abfalldienstleistungen
  • Sitz/Land: Houston, USA
  • KernmĂ€rkte: Kommunale, gewerbliche und industrielle Abfalldienstleistungen in Nordamerika
  • Wichtige Umsatztreiber: SammelvertrĂ€ge, DeponiegebĂŒhren, Recycling, Projekte fĂŒr erneuerbare Energie
  • Heimatbörse/Handelsplatz: New York Stock Exchange (Ticker: WM)
  • HandelswĂ€hrung: US-Dollar (USD)

Waste Management: KerngeschÀftsmodell

Das KerngeschĂ€ft von Waste Management besteht in der Sammlung, dem Transport, der Sortierung und der Entsorgung von Siedlungs- und IndustrieabfĂ€llen in den USA und Kanada. Das Unternehmen betreibt ein weit verzweigtes Netzwerk aus Sammelfahrzeugen, Umschlagstationen, Deponien, Recyclinganlagen und Anlagen zur Energiegewinnung aus Deponiegas, wie aus der Unternehmensbeschreibung im GeschĂ€ftsbericht fĂŒr das am 31.12.2025 beendete GeschĂ€ftsjahr hervorgeht, der am 14.02.2026 veröffentlicht wurde, laut WM Annual Report Stand 14.02.2026.

Ein zentraler Teil des GeschĂ€ftsmodells sind langfristige VertrĂ€ge mit Kommunen, Haushalten und gewerblichen Kunden. Diese VertrĂ€ge sichern regelmĂ€ĂŸige Entgelte fĂŒr Sammel- und Entsorgungsleistungen und sorgen fĂŒr eine relativ hohe Planbarkeit der Einnahmen. Daneben erzielt Waste Management Einnahmen durch DeponiegebĂŒhren, wenn Kunden AbfĂ€lle auf den Deponien des Unternehmens entsorgen. Diese GebĂŒhren sind laut GeschĂ€ftsbericht ein bedeutender ProfitabilitĂ€tstreiber, da sie oft mit hohen Margen verbunden sind, wie im Bericht fĂŒr 2025 beschrieben, der am 14.02.2026 veröffentlicht wurde, laut WM Annual Report Stand 14.02.2026.

Waste Management ist vertikal integriert und deckt nahezu die gesamte Wertschöpfungskette der Abfallwirtschaft ab. Das Unternehmen sammelt AbfĂ€lle, transportiert sie, verarbeitet sie, sortiert Wertstoffe aus und betreibt Deponien. Diese Integration ermöglicht es, Kosten entlang der Kette zu optimieren und Synergien zu heben. Sie verschafft dem Konzern zudem eine starke Verhandlungsposition gegenĂŒber Kunden und Wettbewerbern, insbesondere in Regionen mit begrenzter DeponiekapazitĂ€t, wie aus der strategischen Darstellung im Jahresbericht 2025 hervorgeht, der am 14.02.2026 publiziert wurde, laut WM Annual Report Stand 14.02.2026.

Das GeschĂ€ftsmodell verbindet stabile, vertraglich abgesicherte Einnahmen aus dem traditionellen EntsorgungsgeschĂ€ft mit wachstumsorientierten Bereichen wie Recycling und erneuerbarer Energie. Waste Management investiert seit Jahren in Anlagen, die aus Deponiegas Strom oder erneuerbare Kraftstoffe erzeugen. Dieser Bereich wird in den Unterlagen des Unternehmens als strategischer Wachstumsfokus bezeichnet und trĂ€gt neben positiven Umweltwirkungen auch zusĂ€tzliche Erlösströme bei, wie im Nachhaltigkeitsbericht fĂŒr 2025 ausgefĂŒhrt, der im MĂ€rz 2026 veröffentlicht wurde, laut WM Sustainability Report Stand 15.03.2026.

Wichtigste Umsatz- und Produkttreiber von Waste Management

Die grĂ¶ĂŸten Umsatztreiber von Waste Management sind laut Jahresbericht 2025 die Sammeldienste fĂŒr Wohn-, Gewerbe- und Industriekunden. Der Bericht weist fĂŒr das am 31.12.2025 beendete Jahr aus, dass der Bereich Sammlung den grĂ¶ĂŸten Anteil am Gesamtumsatz stellt, wobei sowohl volumenbasierte als auch pauschale GebĂŒhrenmodelle zum Einsatz kommen. Diese Zahlen wurden im GeschĂ€ftsbericht am 14.02.2026 veröffentlicht, wie aus den Unterlagen hervorgeht, auf die sich WM Annual Report Stand 14.02.2026 bezieht.

Ein weiterer zentraler Umsatztreiber sind die Deponien des Unternehmens. Kunden zahlen GebĂŒhren, um AbfĂ€lle auf den entsprechenden Anlagen zu entsorgen. In vielen Regionen verfĂŒgt Waste Management ĂŒber eine beschrĂ€nkte, aber strategisch wichtige DeponiekapazitĂ€t. Diese vertikale Kontrolle ermöglicht es, Preise zu setzen, die sowohl die knappe KapazitĂ€t als auch die regulatorischen Anforderungen widerspiegeln. Der GeschĂ€ftsbericht 2025 beschreibt, dass die DeponieaktivitĂ€ten nicht nur UmsĂ€tze, sondern auch stabile Cashflows generieren und damit eine wichtige Grundlage fĂŒr Dividendenzahlungen und AktienrĂŒckkĂ€ufe bilden, wie aus der Veröffentlichung vom 14.02.2026 hervorgeht, laut WM Annual Report Stand 14.02.2026.

Recycling stellt einen weiteren wichtigen GeschĂ€ftsbereich dar, dessen Beitrag zum Gesamtumsatz jedoch stĂ€rkeren Schwankungen unterliegt. Die Erlöse hĂ€ngen stark von der Nachfrage nach SekundĂ€rrohstoffen und den Marktpreisen fĂŒr Materialien wie Papier, Kunststoffe und Metalle ab. Waste Management hat in den vergangenen Jahren laut Nachhaltigkeitsbericht 2025 verstĂ€rkt in moderne Sortieranlagen investiert, um die QualitĂ€t der recycelten Materialien zu verbessern und so langfristig höhere Preise zu erzielen. Diese Investitionen und die damit verbundene KapazitĂ€tserweiterung werden im Bericht, der im MĂ€rz 2026 veröffentlicht wurde, hervorgehoben, wie WM Sustainability Report Stand 15.03.2026 darlegt.

Ein noch stĂ€rker wachsender Fokusbereich sind Projekte fĂŒr erneuerbare Energie, insbesondere die Nutzung von Deponiegas. Waste Management gewinnt aus den Deponiegasen Methan und andere Energiequellen, die anschließend zur Stromerzeugung oder zur Produktion von erneuerbaren Kraftstoffen wie erneuerbarem Erdgas genutzt werden. Laut Unternehmensangaben im GeschĂ€ftsbericht 2025, der am 14.02.2026 veröffentlicht wurde, ist geplant, die KapazitĂ€ten in diesem Segment in den kommenden Jahren auszuweiten und zusĂ€tzliche Projekte zu realisieren. Diese AktivitĂ€ten sollen nicht nur neue Umsatzquellen erschließen, sondern auch die Position des Unternehmens als Anbieter von Umwelt- und Klimaschutzlösungen stĂ€rken, wie aus den Kommentaren des Managements im Bericht hervorgeht, laut WM Annual Report Stand 14.02.2026.

ZusĂ€tzlich bieten spezielle Dienstleistungen wie industrielle Reinigung, RĂŒckbau, Beratung bei Umweltfragen und Lösungen fĂŒr gefĂ€hrliche AbfĂ€lle weitere Erlösmöglichkeiten. Diese Nischenbereiche sind zwar in Summe kleiner als das klassische Sammel- und DeponiegeschĂ€ft, stellen aber Regionen dar, in denen Waste Management durch Know-how und regulatorische Expertise höhere Margen erzielen kann, wie im Nachhaltigkeitsbericht 2025 erlĂ€utert wird, der im MĂ€rz 2026 publiziert wurde, laut WM Sustainability Report Stand 15.03.2026.

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Branchentrends und Wettbewerbsposition

Die Abfallwirtschaft in Nordamerika befindet sich mitten in einem Wandel, der durch strengere Umweltvorschriften, höhere Recyclingquoten und den Wunsch nach einer Kreislaufwirtschaft geprĂ€gt ist. Laut einer Analyse von S&P Global vom 10.04.2026 wird erwartet, dass das Marktvolumen fĂŒr integrierte Abfall- und Recyclingdienstleistungen in den USA in den kommenden Jahren moderat wĂ€chst, unterstĂŒtzt durch Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und steigendes Abfallaufkommen, wie aus dem Bericht hervorgeht, auf den sich S&P Global Stand 10.04.2026 bezieht.

Waste Management konkurriert dabei vor allem mit anderen großen Entsorgern wie Republic Services und lokalen Anbietern. Dank seiner GrĂ¶ĂŸe, dem dichten Netzwerk aus Deponien und Umschlagstationen sowie einer großen Fahrzeugflotte kann das Unternehmen Skaleneffekte nutzen, um Kosten zu senken. Diese GrĂ¶ĂŸenvorteile sind insbesondere in einem kapitalintensiven GeschĂ€ft wichtig, in dem hohe Investitionen in Fahrzeuge, Anlagen und Deponien nötig sind. S&P Global betont in der Analyse vom 10.04.2026, dass große integrierte Anbieter tendenziell robustere Margen und bessere Finanzierungskonditionen erzielen können als kleinere Wettbewerber, wie aus dem Bericht hervorgeht, laut S&P Global Stand 10.04.2026.

Regulatorische Entwicklungen prĂ€gen die Branche stark. Strengere Vorschriften zur Deponienutzung, zur Behandlung von AbfĂ€llen und zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen machen das GeschĂ€ft komplexer, schaffen aber auch Eintrittsbarrieren fĂŒr neue Wettbewerber. Unternehmen mit ausreichendem Kapital und Erfahrung können die Anforderungen eher erfĂŒllen und daraus Wettbewerbsvorteile ziehen. Waste Management investiert laut Nachhaltigkeitsbericht 2025 umfangreich in die Einhaltung von Umweltstandards, in die Reduktion von Methanemissionen aus Deponien und in die Verbesserung der Energieeffizienz der Flotte, wie im Bericht, der im MĂ€rz 2026 veröffentlicht wurde, dargestellt wird, laut WM Sustainability Report Stand 15.03.2026.

Ein weiterer Trend ist die Digitalisierung und Automatisierung der Abfallwirtschaft. Moderne Flottenmanagementsysteme, Sensoren in Containern und datenbasierte Tourenplanung sollen die Effizienz steigern und Kosten senken. Waste Management hebt in seinen Unterlagen hervor, dass das Unternehmen in digitale Lösungen und Automatisierung investiert, um Produkte und Services besser auf KundenbedĂŒrfnisse abzustimmen. Diese Maßnahmen sollen langfristig sowohl die ProfitabilitĂ€t als auch die Kundenzufriedenheit erhöhen, wie aus den Managementkommentaren im Jahresbericht 2025 hervorgeht, der am 14.02.2026 publiziert wurde, laut WM Annual Report Stand 14.02.2026.

Warum Waste Management fĂŒr deutsche Anleger relevant ist

FĂŒr Anleger in Deutschland ist Waste Management aus mehreren GrĂŒnden interessant. Die Aktie ist an der New York Stock Exchange notiert und kann ĂŒber deutsche HandelsplĂ€tze wie Xetra oder Tradegate in Euro gehandelt werden. Am 19.05.2026 notierte die Aktie laut finanzen.ch bei 222,39 US-Dollar, wobei sich der Kurs auf Basis der Daten von 19.05.2026 darstellt, wie finanzen.ch Stand 19.05.2026 berichtet.

Das GeschĂ€ftsmodell ist relativ konjunkturresistent, da Abfallentsorgung eine grundlegende Infrastrukturleistung darstellt, die unabhĂ€ngig von kurzfristigen wirtschaftlichen Schwankungen nachgefragt wird. FĂŒr Anleger in Deutschland, die nach internationaler Diversifikation und defensiven GeschĂ€ftsmodellen suchen, kann ein solcher Titel eine Möglichkeit sein, das Portfolio um einen US-amerikanischen Infrastrukturwert zu ergĂ€nzen. Die GeschĂ€ftsentwicklung hĂ€ngt zudem stark von langfristigen VertrĂ€gen und regulierten Rahmenbedingungen ab, was das Risiko großer NachfrageeinbrĂŒche begrenzt, wie aus den AusfĂŒhrungen im GeschĂ€ftsbericht 2025 hervorgeht, der am 14.02.2026 veröffentlicht wurde, laut WM Annual Report Stand 14.02.2026.

Gleichzeitig erhalten deutsche Anleger durch ein Engagement in Waste Management ein indirektes Exposure zu Themen wie Recycling, Kreislaufwirtschaft und erneuerbarer Energie in Nordamerika. Diese Bereiche stehen im Zusammenhang mit globalen Megatrends rund um Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Die wachsende Bedeutung dieser Themen auch in Europa macht den Blick auf entsprechende GeschĂ€ftsmodelle in den USA fĂŒr deutsche Anleger potenziell interessant, insbesondere vor dem Hintergrund regulatorischer Entwicklungen und möglicher Übertragbarkeit von Lösungen, wie die Diskussionen in Branchenanalysen von S&P Global am 10.04.2026 nahelegen, laut S&P Global Stand 10.04.2026.

Zu berĂŒcksichtigen ist jedoch das WĂ€hrungsrisiko, da die Aktie in US-Dollar notiert und die GeschĂ€ftstĂ€tigkeit ĂŒberwiegend in den USA stattfindet. Wechselkursschwankungen zwischen US-Dollar und Euro können sich daher auf die in Euro gemessene Rendite auswirken. FĂŒr deutsche Anleger, die US-Titel beimischen möchten, ist dies ein wichtiger Faktor im Risikomanagement, wie es auch von institutionellen Investoren regelmĂ€ĂŸig betont wird, etwa in Marktkommentaren zu US-Aktien, auf die sich Analysen von europĂ€ischen Banken im FrĂŒhjahr 2026 beziehen.

Welcher Anlegertyp könnte Waste Management in Betracht ziehen - und wer sollte vorsichtig sein

Waste Management könnte fĂŒr Anleger interessant sein, die an defensiven GeschĂ€ftsmodellen mit relativ stabilen Cashflows interessiert sind. Das Unternehmen erwirtschaftet einen Großteil seiner Einnahmen ĂŒber wiederkehrende GebĂŒhren aus langfristigen VertrĂ€gen und verfĂŒgt ĂŒber eine etablierte Marktposition. In Kombination mit einer historisch verlĂ€sslichen Dividendenpolitik kann dies fĂŒr Anleger mit mittelfristigem bis langfristigem Anlagehorizont eine Rolle spielen. Der Konzern hat in den vergangenen Jahren nach eigenen Angaben konsequent Dividenden gezahlt und diese mehrfach angehoben, wie im GeschĂ€ftsbericht 2025, veröffentlicht am 14.02.2026, dargestellt wird, laut WM Annual Report Stand 14.02.2026.

Vorsichtig sein sollten dagegen Anleger, die auf sehr hohe kurzfristige Kurschancen aus sind oder bereit sind, hohe Risiken fĂŒr potenziell ĂŒberdurchschnittliche Renditen einzugehen. Das GeschĂ€ftsmodell von Waste Management zielt eher auf stetiges, aber moderates Wachstum ab und ist stark reguliert. Daraus können zwar StabilitĂ€t und Planbarkeit entstehen, gleichzeitig begrenzt es aber in vielen FĂ€llen die Dynamik. Hinzu kommt, dass in Zeiten stark steigender Zinsen defensive Werte mit stabilen Dividenden weniger gesucht sein können, was sich auf die Bewertung auswirken kann, wie in Marktkommentaren von US-Banken zu Infrastruktur- und Versorgeraktien im ersten Quartal 2026 angemerkt wurde, etwa in Auswertungen von Bank of America Stand 05.04.2026.

Anleger, die Nachhaltigkeit und Umweltaspekte besonders wichtig finden, könnten die AktivitĂ€ten von Waste Management im Bereich Recycling und erneuerbare Energie als positiven Aspekt sehen. Der Konzern berichtet ausfĂŒhrlich ĂŒber Emissionsziele, Investitionen in Deponiegasnutzung und Maßnahmen zur Abfallvermeidung. Gleichzeitig ist das Unternehmen naturgemĂ€ĂŸ in einem Sektor aktiv, in dem der Umgang mit Deponien, Emissionen und AbfĂ€llen kritisch beobachtet wird. Anleger, die sehr strenge ökologische MaßstĂ€be anlegen, sollten die umfangreichen Nachhaltigkeitsberichte und zugehörige Ratings im Detail prĂŒfen, bevor sie eine Entscheidung treffen, wie der Nachhaltigkeitsbericht 2025, publiziert im MĂ€rz 2026, nahelegt, laut WM Sustainability Report Stand 15.03.2026.

Risiken und offene Fragen

Zu den wesentlichen Risiken fĂŒr Waste Management zĂ€hlen regulatorische VerĂ€nderungen. Neue Umweltauflagen, strengere Grenzwerte fĂŒr Emissionen oder geĂ€nderte Vorschriften zur Deponienutzung können zusĂ€tzliche Investitionen erforderlich machen und die RentabilitĂ€t vorhandener Anlagen beeinflussen. Der GeschĂ€ftsbericht 2025 weist explizit darauf hin, dass sich Änderungen im regulatorischen Umfeld negativ auf Betriebskosten und Kapitalbedarf auswirken können, wie aus der Veröffentlichung vom 14.02.2026 hervorgeht, laut WM Annual Report Stand 14.02.2026.

Ein weiteres Risiko besteht in schwankenden Rohstoffpreisen im RecyclinggeschĂ€ft. Fallen die Preise fĂŒr recycelte Materialien wie Papier, Metalle oder Kunststoffe, können die Erlöse aus diesen AktivitĂ€ten unter Druck geraten, wĂ€hrend die operativen Kosten fĂŒr Sammlung und Sortierung weitgehend fix bleiben. Dies kann die Margen in diesem Segment belasten und die GesamtrentabilitĂ€t beeinflussen. In den Unterlagen des Unternehmens werden auch operative Risiken wie UnfĂ€lle, Naturkatastrophen, Störungen in der Lieferkette oder AusfĂ€lle von Anlagen hervorgehoben, die zu erhöhten Kosten oder vorĂŒbergehenden BeeintrĂ€chtigungen der Dienstleistungen fĂŒhren können, wie der Jahresbericht 2025, veröffentlicht am 14.02.2026, ausfĂŒhrt, laut WM Annual Report Stand 14.02.2026.

FĂŒr internationale Anleger kommt das WĂ€hrungsrisiko hinzu. Bewegungen des US-Dollar gegenĂŒber anderen WĂ€hrungen können die in HeimatwĂ€hrung gemessene Rendite beeinflussen. Zudem können globale wirtschaftliche Entwicklungen, etwa Rezessionen oder starke EinbrĂŒche in bestimmten Branchen, die Abfallmengen in einzelnen Segmenten reduzieren, insbesondere im gewerblichen und industriellen Bereich. Schließlich besteht das Risiko, dass neue Technologien oder verĂ€ndertes Kundenverhalten zu geringeren Abfallmengen fĂŒhren, was langfristig das klassische Entsorgungsvolumen beeintrĂ€chtigen könnte. Diese möglichen Effekte werden in Szenarioanalysen im GeschĂ€ftsbericht 2025, publiziert am 14.02.2026, diskutiert, wie WM Annual Report Stand 14.02.2026 darlegt.

Wichtige Termine und Katalysatoren

Als großer börsennotierter Entsorger berichtet Waste Management regelmĂ€ĂŸig ĂŒber Quartals- und Jahresergebnisse. Die Q1-2026-Zahlen wurden am 23.04.2026 veröffentlicht, wie aus der Unternehmensmitteilung hervorgeht, auf die sich WM Investor Relations Stand 23.04.2026 bezieht. FĂŒr die kommenden Quartale sind daher weitere Ergebnisvorlagen als potenzielle Katalysatoren zu sehen, bei denen sich zeigen wird, ob das Unternehmen seine Preissetzungsstrategie fortsetzen, die Margen stabil halten und die Investitionen in Recycling und erneuerbare Energien wie geplant umsetzen kann.

ZusĂ€tzliche Katalysatoren können regulatorische BeschlĂŒsse sein, etwa neue Umweltstandards oder Förderprogramme fĂŒr Projekte im Bereich erneuerbare Energie und Recycling. Solche Entwicklungen könnten die Wirtschaftlichkeit bestimmter Projekte verbessern oder neue Investitionsanreize schaffen. DarĂŒber hinaus können Entscheidungen zur Dividende oder zu AktienrĂŒckkaufprogrammen Einfluss auf die Wahrnehmung der Aktie haben. Waste Management hat in den vergangenen Jahren nach eigenen Angaben ein aktives KapitalrĂŒckfĂŒhrungsprogramm verfolgt und Dividenden erhöht, wie im GeschĂ€ftsbericht 2025 beschrieben wird, der am 14.02.2026 veröffentlicht wurde, laut WM Annual Report Stand 14.02.2026. Zudem können Übernahmen von regionalen Entsorgern oder der Ausbau von KapazitĂ€ten in strategischen MĂ€rkten als weitere Katalysatoren wirken, sofern sie den Marktanteil und die ProfitabilitĂ€t von Waste Management stĂ€rken.

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Fazit

Waste Management verbindet ein defensives, stark reguliertes KerngeschĂ€ft mit wachstumsorientierten AktivitĂ€ten im Bereich Recycling und erneuerbarer Energie. Die jĂŒngsten Quartalszahlen fĂŒr das erste Quartal 2026 zeigen laut Mitteilung vom 23.04.2026 trotz eines herausfordernden Umfelds robuste UmsĂ€tze und anhaltende ErgebnisstĂ€rke, unterstĂŒtzt durch Preisanpassungen und Effizienzmaßnahmen, wie WM Investor Relations Stand 23.04.2026 berichtet. FĂŒr Anleger in Deutschland kann der Titel einen Baustein in einem international ausgerichteten Portfolio darstellen, der StabilitĂ€t mit einer gewissen Beteiligung an Nachhaltigkeitstrends verbindet. Welche Rolle die Aktie konkret im eigenen Portfolio spielt, hĂ€ngt jedoch von der individuellen Risikobereitschaft, dem Anlagehorizont und der EinschĂ€tzung von WĂ€hrungs- und Regulierungsthemen ab.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.

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