Wheaton: 14,93 Prozent Minus in 30 Tagen
08.06.2026 - 13:19:03 | boerse-global.de
Wheaton Precious Metals gerÀt Anfang Juni weiter unter Druck. Der Streaming-Spezialist steckt in einem klaren AbwÀrtstrend, obwohl das Unternehmen operativ zuletzt starke Zahlen geliefert hat. Der Markt trennt gerade sehr strikt zwischen kurzfristiger Technik und lÀngerfristiger Wachstumsgeschichte.
Die Aktie kostet 100,55 Euro und hat binnen 30 Tagen 14,93 Prozent verloren. In der vergangenen Woche ging es weitere 9,21 Prozent nach unten. Damit liegt der Titel auch 4,99 Prozent unter seiner 200-Tage-Linie bei 105,83 Euro.
Technisch angeschlagen, Sentiment schwach
Der Kursrutsch hat das Bild am Markt deutlich eingetrĂŒbt. Die jĂŒngsten Marktanalysen sprechen von einem laufenden technischen Bruch, das mittelfristige Sentiment gilt als schwach. Das erhöht den Druck auf die Aktie, zumal kurzfristige UnterstĂŒtzungen bisher kaum greifen.
Ein Signal fĂŒr eine mögliche Gegenbewegung liefert nur der RSI. Mit 36,4 nĂ€hert sich der Wert dem ĂŒberverkauften Bereich. FĂŒr antizyklisch orientierte Anleger ist das oft der Punkt, an dem eine Bodenbildung interessanter wird. Sicher ist das keineswegs.
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Juni bringt mehrere Impulse
Im Juni stehen gleich mehrere Termine an, die die Stimmung drehen könnten. Dazu zĂ€hlt die nĂ€chste Quartalsdividende, die noch in diesem Monat an die AktionĂ€re flieĂen soll. Hinzu kommt die Teilnahme an der RBC Capital Markets Global Mining & Materials Conference.
Besonders wichtig bleibt der operative Gegenpol zur schwachen Kursentwicklung. Im ersten Quartal meldete Wheaton einen Nettogewinn von 582 Millionen US-Dollar. Das zeigt: Die operative Seite lÀuft, auch wenn der Markt das derzeit nur begrenzt honoriert.
Wachstum kommt spÀter
Der gröĂere Hebel liegt in der Expansion des Portfolios. Anfang 2026 schloss Wheaton den Erwerb eines groĂen Silber-Streams auf der Antamina-Mine von BHP ab. Der Deal hatte ein Volumen von rund 4,3 Milliarden US-Dollar und zĂ€hlt zu den gröĂten Streaming-Vereinbarungen der Branche.
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FĂŒr das Gesamtjahr 2026 peilt das Unternehmen eine zurechenbare Produktion von 860.000 bis 940.000 GoldĂ€quivalent-Unzen an. Der Schwerpunkt soll klar in der zweiten JahreshĂ€lfte liegen, wenn neue VertrĂ€ge und der Hochlauf von Projekten wie Mineral Park und Fenix stĂ€rker beitragen. Kurzfristig dominiert die SchwĂ€che im Chart. Mittel- bis langfristig bleibt die Wachstumsstory intakt.
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