XPeng Aktie: Hauptversammlung billigt Rückkauf
27.06.2026 - 02:23:00 | boerse-global.de
Die Aktionäre des chinesischen E-Auto-Herstellers XPeng haben auf der Hauptversammlung in Guangzhou mehrere wichtige Beschlüsse gefasst. Der Vorstand erhielt grünes Licht, bis zu 20 Prozent zusätzliche Class-A-Aktien auszugeben und bis zu zehn Prozent der bestehenden Anteile zurückzukaufen. Ein starkes Signal in schwierigen Börsenzeiten.
Parallel dazu bestätigten die Aktionäre den Jahresabschluss 2025 und die Wiederwahl mehrerer Direktoren. PricewaterhouseCoopers bleibt als Wirtschaftsprüfer an Bord. Die personellen Kontinuitäten fallen in eine Phase, in der XPeng seine KI-Strategie verschärft: Das Unternehmen hat seine Abteilungen für intelligentes Cockpit und autonomes Fahren zu einer einheitlichen KI-Plattform zusammengelegt.
Autonomes Fahren als globaler Hoffnungsträger
CEO He Xiaopeng kündigte an, dass die autonome Fahrtechnologie von XPeng bis Ende 2026 legal in globale Märkte expandieren könne. Möglich macht das die neue UN-Regulierung DCAS UNR 171 series 02, die laut Management innerhalb von sechs Monaten in der EU verbindlich wird.
XPeng plant den weltweiten Launch der zweiten Generation seines "Vision-Language-Action"-Modells (VLA 2.0). Die Validierung für internationale Märkte soll im vierten Quartal 2026 starten, die vollständige Freischaltung für Überseekunden ist für 2027 vorgesehen. Technische Basis sind firmeneigene Turing-Chips mit einer Rechenleistung von 2250 TOPS.
Auch Robotaxis und humanoide Roboter treibt das Unternehmen voran. Die Kommerzialisierung soll sich im Laufe des Jahres 2026 verstärken.
Kurs im freien Fall
Die positiven Nachrichten aus Guangzhou halfen der Aktie zunächst nicht. XPeng beendete die Woche bei 10,62 Euro — ein Minus von 0,56 Prozent am Freitag. Auf Wochensicht verlor das Papier 10,46 Prozent. Am Freitag markierte die Aktie mit 10,18 Euro ein neues 52-Wochen-Tief.
Der Abstand zum Hoch von 24,40 Euro aus dem November 2025 beträgt über 56 Prozent. Der 14-Tage-RSI liegt bei 24,7 Punkten — ein stark überverkauftes Signal. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf 39,14 Prozent.
Expansion als Rettungsanker
Im Juli 2026 startet XPeng offiziell in Australien. Die Region dient als erster globaler Testmarkt für das VLA-2.0-System. Für den chinesischen Heimatmarkt ist für das dritte Quartal eine abgespeckte Version vorgesehen, die mit schwächerer Hardware auskommt.
Die finanzielle Basis steht: Zum Ende des ersten Quartals 2026 verfügte XPeng über Barmittel umgerechnet rund 5,3 Milliarden Euro. 62.682 Auslieferungen und eine Bruttomarge von 20,6 Prozent untermauern die operative Stärke. Weitere globale Modelle sind für den Rest des Jahres angekündigt. Ob die Technologieoffensive den Kurs wieder nach oben drehen kann, bleibt abzuwarten — der Absturz der vergangenen Wochen spricht eine andere Sprache.
XPeng-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue XPeng-Analyse vom 27. Juni liefert die Antwort:
Die neusten XPeng-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XPeng-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
XPeng: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
