YPF Aktie: Schieferöl-Produktion um 39,4 Prozent gestiegen
08.05.2026 - 18:58:31 | boerse-global.deDer argentinische Energiekonzern YPF lässt die Verlustzone hinter sich. Ein starkes erstes Quartal 2026 markiert die Rückkehr zur Profitabilität. Vor allem die Schieferöl-Förderung sorgt für Rückenwind in der Bilanz.
Der Konzern erwirtschaftete einen Nettogewinn von 409 Millionen US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum verbuchte das Unternehmen noch einen Verlust. Der Umsatz kletterte parallel dazu um 7,3 Prozent auf rund 4,95 Milliarden US-Dollar.
Schieferöl befeuert das Ergebnis
Die Aktie verlor am Freitag 3,74 Prozent und notiert bei 36,00 Euro. Ein Grund für den Rücksetzer könnte der hohe RSI-Wert von 87,5 sein. Dieser signalisiert eine technisch überkaufte Situation nach der jüngsten Rally.
Das Schieferöl-Vorkommen Vaca Muerta treibt das operative Geschäft voran. Die Förderung stieg dort im Vergleich zum Vorjahr um fast 40 Prozent. Täglich fördert YPF nun 205.400 Barrel aus diesen unkonventionellen Quellen.
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Indes sank die Nettoverschuldung auf 8,43 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Rückgang von etwa zehn Prozent gegenüber dem Vorquartal. Der freie Cashflow lag zeitgleich bei soliden 871 Millionen US-Dollar.
Strategische Zukäufe und neue Märkte
YPF baut seine Position im Vaca-Muerta-Becken weiter aus. Das Management übernahm zusätzliche Anteile an Projekten von Vista Energy. Der Anteil am wichtigen Block Bandurria Sur stieg damit auf 44,9 Prozent.
Für das Gesamtjahr plant der Vorstand Investitionen von bis zu 5,8 Milliarden US-Dollar. Ein Großteil dieser Mittel fließt in die Erschließung neuer Vorkommen. Außerdem setzt YPF auf Spezialkraftstoffe für den wachsenden Bergbausektor.
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Das Unternehmen treibt zudem den Energieexport voran. Ein Abkommen mit der deutschen Firma SEFE sieht künftig Lieferungen von Flüssigerdgas vor. Die ersten Exporte sollen in den kommenden Jahren starten.
Die geplanten Milliardeninvestitionen unterstreichen die langfristigen Wachstumsambitionen. Anleger blicken nun auf die Umsetzung der Exportpläne mit den europäischen Partnern. Diese Projekte dürften die künftige Cashflow-Stabilität des Konzerns maßgeblich beeinflussen.
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