Tennis, US Open

Alexander Zverev steht erneut im Finale der US Open

Veröffentlicht am: 12.09.2026 um 00:16 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Alexander Zverev steht erneut im Endspiel der US Open und setzt seine außergewöhnliche Grand-Slam-Saison in New York fort. Im Halbfinale gewann der 29-Jährige in drei Sätzen gegen Karen Chatschanow.

Alexander Zverev hat zum zweiten Mal in seiner Karriere das Finale der US Open in New York erreicht.

Deutscher Topspieler erneut im Endspiel

Der 29 Jahre alte Tennisprofi setzte sich im Halbfinale gegen den Russen Karen Chatschanow mit 6:3, 7:6 (9:7), 7:6 (8:6) durch. Zverev, der als einer der Favoriten ins Turnier gestartet war, bestätigte damit seine starke Form auf Hartplatz und bleibt in dieser Grand-Slam-Saison weiter im Titelrennen. Für den Hamburger ist es der nächste Meilenstein bei einem der wichtigsten Tennisturniere der Welt.

Dreisatzerfolg gegen Chatschanow

Im ersten Satz kontrollierte Zverev das Geschehen früh und holte mit 6:3 die Führung. In den beiden folgenden Durchgängen blieb das Duell eng, doch der Deutsche behielt in den Tiebreaks jeweils die Nerven und entschied auch Satz zwei und drei für sich. Mit dem Dreisatzerfolg zog Zverev ohne Satzverlust im Halbfinale ins Endspiel ein.

Zweites US-Open-Finale für Zverev

Für Zverev ist es das zweite Endspiel bei den US Open nach seinem ersten Finaleinzug vor einigen Jahren. Der erneute Sprung ins Finale unterstreicht seine Rolle als konstant erfolgreicher Spieler bei den Grand-Slam-Turnieren. In New York bietet sich ihm nun erneut die Chance, den Titel zu gewinnen und seine ohnehin bereits erfolgreiche Saison weiter zu krönen.

Zverevs Weg zum erneuten US-Open-Endspiel

Der erneute Finaleinzug von Alexander Zverev bei den US Open markiert einen weiteren Höhepunkt eines außergewöhnlich stabilen Tennisjahres. Der Hamburger hat 2026 bei allen vier Grand-Slam-Turnieren mindestens das Halbfinale erreicht und damit eine statistisch seltene Marke gesetzt, die im Profitennis nur wenigen Spielern gelungen ist. In New York knüpft er damit an seine starken Leistungen der Vorjahre an, in denen er bereits mehrfach die Vorschlussrunde erreichte und nun zum zweiten Mal das Endspiel bestreitet.

Sportliche Bedeutung und Drucksituation

Mit dem glatten Dreisatzsieg über Karen Chatschanow unterstreicht Zverev seine Rolle als einer der dominierenden Spieler auf Hartplatz. Das Match gegen den Russen war zugleich eine Neuauflage des Olympia-Finals von Tokio 2021, in dem Zverev Gold gewann. Die aktuelle Form, die hohe Anzahl an Saisonerfolgen und seine Position in der Weltrangliste erhöhen die Erwartungshaltung vor dem Endspiel deutlich. Zugleich spielen organisatorische Rahmenbedingungen eine Rolle: In den Tagen vor dem Halbfinale hatte Zverev öffentlich den frühen Termin seines Matches kritisiert und darauf hingewiesen, dass ihm eine Ansetzung am Nachmittag weniger liege als klassische Abendspiele.

Einordnung für deutsche Tennisfans

Für das deutsche Tennis knüpft Zverevs Finalteilnahme an große Traditionen an, setzt aber zugleich neue Akzente: Anders als frühere deutsche Grand-Slam-Sieger tritt er über Jahre hinweg als konstanter Titelkandidat bei allen Majors auf. Viele Fans verfolgen seine Auftritte in New York als möglichen nächsten Schritt nach seinem Triumph bei den French Open und dem Wimbledon-Finale desselben Jahres. Zugleich wird genau beobachtet, wie er mit dem Druck eines weiteren großen Finales umgeht, nachdem ihm in der Vergangenheit bei wichtigen Endspielen der letzte Schritt zum Titel mehrfach verwehrt blieb. Der Ausgang des Endspiels könnte seine Position in der Tennisgeschichte Deutschlands weiter festigen.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen

n-tv.de: „US Open: Alexander Zverev ist genervt vom Halbfinal-Termin gegen Karen Khachanow“ (10.09.2026)

Der Bericht hebt hervor, Zverev habe die frühe Ansetzung seines Halbfinals am Freitagnachmittag kritisiert und erklärt, dies spiele ihm nicht in die Karten. Zugleich werde betont, dass sowohl Zverev als auch Chatschanow ihre Viertelfinals am Vortag gewonnen hätten und ein mögliches Finale erneut zu einer frühen Tageszeit stattfinden solle. Der Artikel setze damit einen Schwerpunkt auf die äußeren Bedingungen des Turniers und die Belastung durch Spielzeiten, während der sportliche Erfolg als Ausgangspunkt der Diskussion dargestellt werde.

focus.de: „Alexander Zverev moniert Halbfinal-Termin: ‚Habe ich in 12 Jahren nie erlebt‘“ (10.09.2026)

Der Artikel stellt die Kritik Zverevs an der Terminierung ebenfalls in den Mittelpunkt und schildert, er habe die ungewöhnlich frühe Ansetzung seines Halbfinals als in seiner Karriere bislang nicht erlebt beschrieben. Neben dem Hinweis auf die möglichen Folgen für ein anschließendes Finale werde die sportliche Ausgangslage mit dem bisherigen Turnierverlauf skizziert. Der Bericht bestätige die hohe Bedeutung der US Open für Zverevs Saison, setze aber den Akzent stärker auf organisatorische Fragen und deren Einfluss auf Vorbereitung und Regeneration.

Medienübergreifend werde im Fokus die besondere sportliche Phase Zverevs gesehen, gleichzeitig aber hervorgehoben, dass Terminierung und äußere Rahmenbedingungen ein eigenes Spannungsfeld bilden. Während der Finaleinzug den sportlichen Erfolg markiere, zeigten die Berichte, wie eng dieser mit Fragen der Belastungssteuerung und der Turnierorganisation verbunden sei.

Disclaimer...

de | politik | 70089582 |