HausÀrzte werfen Regierung Versagen beim Hitzeschutz vor
Veröffentlicht am: 06.08.2026 um 12:42 Uhr | dts-nachrichtenagentur.deDaher sei die hohe Zahl an Hitzetoten "schockierend, aber leider nicht wirklich ĂŒberraschend". Sie sagte: "Fast 10.000 Hitzetote in Folge einer einzelnen Woche im Juni sind kein Warnschuss mehr. Der Ernstfall ist bereits eingetreten."
Weiter kritisierte Buhlinger-Göpfarth: "Wir sind in Deutschland sehr gut darin, PlĂ€ne und AbsichtserklĂ€rungen zu diskutieren. Wenn es dann allerdings um die konkrete Umsetzung geht, wird es schnell still. Der Hitzeschutz ist dafĂŒr ein Paradebeispiel." Die RealitĂ€t sei aber, dass Hitzeschutz Geld koste. "Mit gutem Willen allein wird sich nichts Ă€ndern", sagte sie. "Die Bundesregierung muss jetzt reagieren und dafĂŒr auch Geld in die Hand nehmen."
"Neben den hausĂ€rztlichen Praxen mĂŒssen insbesondere auch die Pflegeheime in die Lage versetzt werden, ihre Bewohner vernĂŒnftig gegen Hitze zu schĂŒtzen", so Buhlinger-Göpfarth. "Wir erleben bei unseren Heimbesuchen immer wieder, dass das vielerorts nicht der Fall ist."
In Deutschland sind laut Robert-Koch-Institut (RKI) in diesem Sommer bereits fast 12.000 Menschen an den Folgen von Hitze gestorben.
