SPD, Union

SPD und Union fordern Konsequenzen fĂŒr junge StraftĂ€ter

09.04.2024 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Angesichts der Zunahme von nichtdeutschen TatverdÀchtigen und von Gewalttaten haben Innenpolitiker aus Koalition und Opposition schnelle Konsequenzen gefordert.

Festnahme mit Handschellen (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Die SPD im Bundestag sieht dabei vor allem die BundeslĂ€nder in der Pflicht: "Die zunehmende Gewaltbereitschaft braucht eine doppelte Antwort: konsequente Strafverfolgung und umgehende Ahndung der Taten sowie mehr PrĂ€vention im Vorfeld", sagte ihr innenpolitischer Sprecher Sebastian Hartmann dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Dienstagsausgaben). "Die fĂŒr die polizeiliche Gefahrenabwehr zustĂ€ndigen LĂ€nder mĂŒssen hier ihren Fokus setzen, um die beginnende Spirale zu durchbrechen." Zwar sei der Anteil der nichtdeutschen TatverdĂ€chtigen weniger schnell gewachsen als die Bevölkerungsgruppe insgesamt, mĂŒsse gelten: "Wer hier lebt, hat unsere Rechtsordnung zu achten", so Hartmann.

"Gerade mit Blick auf die TĂ€tergruppe junge MĂ€nner muss direkt angesetzt werden. Gleiches gilt fĂŒr die Ausweisung besonderer GefĂ€hrder und Wiedereinreisesperren. Jede rechtsstaatliche Möglichkeit ist konsequent zur Anwendung zu bringen", forderte der SPD-Politiker. Bundesinnenministerin Nancy Faeser will die Polizeiliche KriminalitĂ€tsstatistik fĂŒr 2023 an diesem Dienstagvormittag in Berlin vorstellen. Bereits vorab wurde bekannt, dass die Zahl der Verbrechen sowie der Gewaltdelikte gestiegen ist und dass knapp die HĂ€lfte aller TatverdĂ€chtigen keinen deutschen Pass habe. Das Ministerium hatte diesen Trend bereits bestĂ€tigt. Die Union forderte die Regierungskoalition zum Handeln auf: "Die Ampel muss jetzt handeln und konsequent gegen den alarmierenden Anstieg von KriminalitĂ€t in Deutschland vorgehen", sagte Fraktionsvize Andrea Lindholz (CSU) dem RND. "Es braucht einen Mix aus prĂ€ventiven und repressiven Maßnahmen." Ein erster Schritt wĂ€re mehr Geld fĂŒr die Justiz, damit "Strafe möglichst rasch auf dem Fuße folgt", so Lindholz. "Gerade bei Jugendlichen und Heranwachsenden ist das wichtig." Auch die GrĂŒnen zeigten sich zwar besorgt und versprachen zudem eine genaue Analyse der Daten - warnten aber davor, den Fokus auf die Migration zu lenken. "Gerade die Zunahme der GewaltkriminalitĂ€t macht mir Sorgen", sagte ihre ParlamentsgeschĂ€ftsfĂŒhrerin Irene Mihalic. "Wir mĂŒssen das jetzt sehr genau analysieren, damit wir die richtigen SchlĂŒsse ziehen." Die Statistik habe aber "kaum Aussagekraft", weil unklar bleibe, wie oft es zu Anklagen und Verurteilungen kommt, und weil eine wissenschaftliche Einordnung und somit die Vergleichbarkeit fehle, so Mihalic. Die Koalition plane deshalb einen regelmĂ€ĂŸigen Bericht, der die Sicherheitslage wissenschaftlich analysieren soll. "Wenig verantwortlich" sei es, mit den Zahlen den Fokus auf die Migration zu lenken, so Mihalic. "Das wird der KomplexitĂ€t der Entwicklung von KriminalitĂ€tsphĂ€nomen in keiner Weise gerecht."

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