Wirtschaftsverband rÀt Tesla zu offensiverer Informationspolitik
01.03.2024 - 08:20:13 | dpa.de"Es ist eine ein bisschen ungewöhnliche Strategie, mit niemandem zu sprechen, auĂer mit den zustĂ€ndigen Stellen", sagte der UVB-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Alexander Schirp am Freitag im RBB-Inforadio. Auch gebe es kaum Kontakte zu Medien, und erst sehr spĂ€t habe Tesla Kontakt zu den Anwohnern gesucht.
"Da ist sehr viel Luft nach oben, weil man ja Botschaften senden kann, die auch die Kraft haben zu ĂŒberzeugen", meinte Schirp. So sei kaum bekannt, dass Tesla fĂŒr das Werk "keinen einzigen Euro Fördergeld" vereinnahmt habe. Das Unternehmen sei auf dem Weg zu einem geschlossenen Wasserkreislauf ohne die Entnahme von Grundwasser.
1200 der 12 000 BeschÀftigten - also ein Zehntel - seien aus der Arbeitslosigkeit heraus eingestellt worden. Zudem arbeiteten 100 Gehörlose aus der Ukraine in der Produktion. "Vom Beitrag zur MobilitÀtswende ganz zu schweigen", so Schirp. All das werde nicht kommuniziert. "Und da raten wir dringend zum Umsteuern."
Bei einem BĂŒrgerentscheid in GrĂŒnheide waren die ErweiterungsplĂ€ne des US-Elektroautobauers von Elon Musk vor einigen Tagen mehrheitlich abgelehnt worden. Am Donnerstag besetzten dann etwa 80 Umweltaktivisten der Initiative "Tesla stoppen" ein WaldstĂŒck in der NĂ€he der Autofabrik.
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