AtommĂŒll-Lasten: Kommunen mit Zwischenlagern fordern EntschĂ€digung
Veröffentlicht am: 20.04.2024 um 11:14 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de"Die Meiler werden zurĂŒckgebaut, aber die Zwischenlager existieren weiter, und niemand weiĂ, wie lange", klagt der CSU-BĂŒrgermeister. "Wir können mit diesen FlĂ€chen nichts anfangen, sie nicht bebauen oder anderweitig nutzen. Das sind de facto GewerbeflĂ€chen, die nichts einbringen, sondern Kosten verursachen. DafĂŒr brauchen die Kommunen, in denen die Zwischenlager liegen, eine Kompensation." Bundesweit gibt es 16 Zwischenlager fĂŒr hoch radioaktive AbfĂ€lle, 13 an den Standorten der ehemaligen Kernkraftwerke sowie drei zentrale Lager in Gorleben, Ahaus und Lubmin. Nach Angaben der Bundesgesellschaft fĂŒr Endlagerung (BGE) mĂŒssen als Ergebnis der zivilen Nutzung der Kernkraft in Deutschland 10.125 Tonnen verstrahltes Schwermetall sowie 3.864 metallische Gussformen (Kokillen) hoch radioaktiver AbfĂ€lle aus der Wiederaufarbeitung deponiert werden, gesucht wird dafĂŒr ein zentraler Standort.
