CDU, Grundsatzprogramm

CDU stellt im Grundsatzprogramm höhere Anforderungen an Einwanderer

17.04.2024 - 18:11:05 | dts-nachrichtenagentur.de

Auf DrÀngen mehrerer LandesverbÀnde der CDU stellt die Partei in ihrem geplanten Grundsatzprogramm höhere Anforderungen an Einwanderer.

FlĂŒchtling (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
In einer abgeĂ€nderten Version des Dokuments, ĂŒber die der "Tagesspiegel" berichtet, heißt es nun: "Wir haben die klare Erwartung, dass die zugewanderten Menschen sich einbringen, unsere Werte leben und unsere Gesetze achten." Nur auf diesem Wege gelinge ein gutes Miteinander, heißt es weiter, deshalb wolle man fĂŒr eine erfolgreiche Integration bestmögliche Bedingungen schaffen. "Wir setzen dazu auf verpflichtende individuelle Integrationsvereinbarungen", schreibt die Partei in der neuen Version des Grundsatzprogramms, welche die Antragskommission den Delegierten des CDU-Parteitags zur Annahme empfiehlt. UrsprĂŒnglich hatten die VerbĂ€nde aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-WĂŒrttemberg laut der Zeitung eine weitaus schĂ€rfere Formulierung vorgesehen.

Menschen, die neu nach Deutschland kommen, sollten demnach einen Integrationsvertrag unterzeichnen. Von einem Vertrag ist in der Version der Antragskommission nicht mehr die Rede. Der Vorschlag der LandesverbĂ€nde lautete: "FĂŒr eine erfolgreiche Integration wollen wir optimale Bedingungen schaffen. Dazu gehört ein Vertrag auf Gegenseitigkeit, basierend auf dem unverhandelbaren Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Wir setzen auf verpflichtende individuelle Integrationsvereinbarungen mit einem Bekenntnis zu unseren Werten und Gesetzen." Nach dem Konzept "Fördern und Fordern" sollten AuslĂ€nder in Deutschland "Bereitschaft und Willen zur Integration" zeigen. Als Gegenleistung bekĂ€men sie vom Staat "bedarfsgerechte Integrationsleitungen". Diese Forderungen gingen dem CDU-Bundesvorstand jedoch zu weit. Der niedersĂ€chsische Landesvorsitzende Sebastian Lechner (CDU) sagte dazu dem "Tagesspiegel": "Wir können mit dem Votum der Antragskommission gut leben. Es wird klargemacht, dass es nicht darauf ankommt, woher jemand kommt, sondern darauf, was er mit uns gemeinsam erreichen will."

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