Schweres Erdbeben erschĂŒttert Indonesien: Mindestens 14 Tote
Veröffentlicht am: 15.08.2026 um 10:26 Uhr | dts-nachrichtenagentur.deDie Behörde warnte, dass die Zahlen vorlÀufig seien, da die Rettungsarbeiten noch andauerten. Ein örtlicher Helfer sprach sogar von mindestens 20 Todesopfern. Zahlreiche weitere Menschen wurden verletzt.
Durch das Erdbeben und zahlreiche Nachbeben, darunter eines der StĂ€rke 6,1, wurden in der Region viele GebĂ€ude beschĂ€digt. Das Beben ereignete sich gegen 5 Uhr Ortszeit in einer Tiefe von 15 Kilometern, wie die indonesische Meteorologie- und Geophysikbehörde mitteilte. Je nĂ€her ein Beben an der OberflĂ€che liegt, desto gröĂer ist in der Regel seine zerstörerische Wirkung.
Am Hafen der Stadt Maumere stĂŒrzten Teile des TerminalgebĂ€udes ein. Auf Videoaufnahmen ist zu sehen, wie Betonteile auf wartende Passagiere einer FĂ€hre fallen. Beim Einsturz eines Stegs wurden mehrere Menschen ins Meer geschleudert.
Der Gouverneur der Provinz Ost-Nusa-Tenggara, Emanuel Melkiades Laka Lena, erklĂ€rte, dass die Opfer in ihrem Schlaf von einstĂŒrzenden TrĂŒmmern getötet worden seien.
Eine zunÀchst herausgegebene Tsunami-Warnung wurde etwa drei Stunden nach dem Beben wieder aufgehoben, da kein signifikanter Anstieg des Meeresspiegels festgestellt wurde. Zahlreiche Menschen waren zuvor auf MotorrÀdern ins Landesinnere geflohen. Die Behörde BNPB geht davon aus, dass sich rund 2.000 Menschen in Sicherheit gebracht haben.
Die Behörde meldete drei Todesopfer in der Provinz Sikka, sechs in Manggarai und fĂŒnf in Ost-Manggarai. Zwei weitere Menschen wurden schwer verletzt, elf erlitten leichte Verletzungen.
Indonesien liegt am Treffpunkt mehrerer tektonischer Platten und ist daher hĂ€ufig von Erdbeben und VulkanausbrĂŒchen betroffen.
