Bericht aus Parlamentskreisen: Bundestag tagt voraussichtlich nÀchste Woche
Veröffentlicht am: 18.03.2020 um 07:48 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS
In der heutigen Mittwochsausgabe (18.03.20) berichten Medien des âRedaktionsnetzwerks Deutschlandâ unter Berufung auf Parlamentarier, dass der Bundestag seine Arbeit fortsetzen werde. So sagte Britta HaĂelmann, parlamentarische GeschĂ€ftsfĂŒhrerin von BĂŒndnis 90/GrĂŒne, dass gerade jetzt die Arbeit des Parlaments besonders wichtig sei. Derzeit gebe es Ăberlegungen, dass Grundgesetz durch eine oder mehrere Ănderungen an die neue Lage anzupassen. HaĂelmann Ă€uĂerte dazu, dass sie grundsĂ€tzlich keine Notwendigkeit zu solchen Ănderungen erkennen könne. Es sollten nach ihrer Auffassung Lösungen unterhalb einer Verfassungskorrektur gefunden werden. Der parlamentarische GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Linken Jan Korte bestĂ€tigte, dass man von einer weiterhin stattfindenden, aber sehr gerafften Sitzungswoche ausgehe. Die sechs im Bundestag vertretenen Fraktionen hĂ€tten die Bitte an die Regierung gerichtet, eine AbwĂ€gung zwischen dringenden und weniger dringenden Themen zu treffen. Auch der Linken-Politiker Korte lehnt eine GrundgesetzĂ€nderung ab. Seiner Meinung nach dĂŒrfen solche Ăberlegungen zum gegenwĂ€rtigen Zeitpunkt keine Rolle spielen.
Korte betonte gegenĂŒber den Journalisten, dass der Bundestag arbeitsfĂ€hig sei. Die Fraktionen wĂŒrden sich tĂ€glich zur Lage austauschen und darĂŒber beraten, wie sie ihre Arbeit sichern können. Am heutigen Mittwoch werden endgĂŒltige Entscheidungen fĂŒr die nĂ€chste Sitzungswoche getroffen. Hierzu beraten sich der BundestagsprĂ€sident Wolfgang SchĂ€uble (CDU) und die parlamentarischen GeschĂ€ftsfĂŒhrer. Schon am Montag hatte es eine solche Schaltkonferenz gegeben. Danach waren Ăberlegungen publik geworden, das Grundgesetz gegebenenfalls zu Ă€ndern. Sie stammten offenbar von SchĂ€uble. Ihre Veröffentlichung stieĂ auf VerĂ€rgerung, offenbar hatte ein Insider die Informationen an die Medien durchgestochen. SchĂ€ubles Ăberlegungen liefen wohl darauf hinaus, die Regelungen fĂŒr den Verteidigungsfall per GrundgesetzĂ€nderung auch auf eine Gesundheitskrise wie die gegenwĂ€rtige anwenden zu können. Nur so könnte das Parlament adĂ€quat agieren. Die Grundgesetzregelungen nach den Artikeln 115a bis 115l im GG beziehen sich nach der derzeitigen GG-Fassung nur auf einen Angriff auf das Land mit Waffengewalt. In diesem Fall ĂŒbernimmt der amtierende Kanzler / die Kanzlerin die Kommandogewalt vom Verteidigungsminister, zudem gehen Gesetzgebungskompetenzen der LĂ€nder auf den Bund ĂŒber. Es lieĂen sich damit unter anderem gegenwĂ€rtig flĂ€chendeckende Ausgangssperren verhĂ€ngen. Das MilitĂ€r könnte per Kanzlerentscheid im ganzen Land eingesetzt werden.
Korte betonte gegenĂŒber den Journalisten, dass der Bundestag arbeitsfĂ€hig sei. Die Fraktionen wĂŒrden sich tĂ€glich zur Lage austauschen und darĂŒber beraten, wie sie ihre Arbeit sichern können. Am heutigen Mittwoch werden endgĂŒltige Entscheidungen fĂŒr die nĂ€chste Sitzungswoche getroffen. Hierzu beraten sich der BundestagsprĂ€sident Wolfgang SchĂ€uble (CDU) und die parlamentarischen GeschĂ€ftsfĂŒhrer. Schon am Montag hatte es eine solche Schaltkonferenz gegeben. Danach waren Ăberlegungen publik geworden, das Grundgesetz gegebenenfalls zu Ă€ndern. Sie stammten offenbar von SchĂ€uble. Ihre Veröffentlichung stieĂ auf VerĂ€rgerung, offenbar hatte ein Insider die Informationen an die Medien durchgestochen. SchĂ€ubles Ăberlegungen liefen wohl darauf hinaus, die Regelungen fĂŒr den Verteidigungsfall per GrundgesetzĂ€nderung auch auf eine Gesundheitskrise wie die gegenwĂ€rtige anwenden zu können. Nur so könnte das Parlament adĂ€quat agieren. Die Grundgesetzregelungen nach den Artikeln 115a bis 115l im GG beziehen sich nach der derzeitigen GG-Fassung nur auf einen Angriff auf das Land mit Waffengewalt. In diesem Fall ĂŒbernimmt der amtierende Kanzler / die Kanzlerin die Kommandogewalt vom Verteidigungsminister, zudem gehen Gesetzgebungskompetenzen der LĂ€nder auf den Bund ĂŒber. Es lieĂen sich damit unter anderem gegenwĂ€rtig flĂ€chendeckende Ausgangssperren verhĂ€ngen. Das MilitĂ€r könnte per Kanzlerentscheid im ganzen Land eingesetzt werden.
Redaktion ad-hoc-news.de, A-055824
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