Senatorin verteidigt ihre 'Nazi'-ĂuĂerung zu Tesla
25.04.2025 - 08:05:00 | dpa.de"Tesla erlebt gerade eine Absatzflaute, weil dem Unternehmen von den Kunden die rechtsextremen Positionen seines Anteilseigners Elon Musk zugeschrieben werden, der rund 13 Prozent am Unternehmen hÀlt", teilte die SPD-Politikerin auf dem Portal X mit.
"Ich halte an meinen EinschĂ€tzungen zu Elon Musk ausdrĂŒcklich fest. SelbstverstĂ€ndlich bedeutet das nicht, dass ich die Mitarbeitenden oder die Kunden Musks fĂŒr dessen politische Positionen verantwortlich mache." Musk, der US-PrĂ€sident Donald Trump berĂ€t, stöĂt mit Ă€uĂerst rechten politischen Ansichten auf wachsende Kritik.
Am Donnerstag hatte Kiziltepe auf X geschrieben: "Wer will auch ein Nazi-Auto fahren? Hersteller von E-Autos erleben Absatzhoch - abgesehen von Tesla." Kritik kam daraufhin unter anderem von Brandenburgs MinisterprĂ€sident Dietmar Woidke (SPD): "Vor dem Hintergrund, dass im Tesla-Werk in GrĂŒnheide neben vielen Berlinern auch Menschen aus rund 150 verschiedenen Nationen arbeiten, ist diese Aussage einer Arbeitssenatorin völlig fehl am Platz", sagte er der "B.Z.".
Wirtschaftsminister hĂ€lt die ĂuĂerung fĂŒr völlig unangebracht
Brandenburgs Wirtschaftsminister Daniel Keller (SPD) forderte Kiziltepe auf, die ĂuĂerung zurĂŒckzunehmen. "Ein solcher Nazi-Vergleich verletzt die Menschen, die dort arbeiten und ist fĂŒr eine Arbeitssenatorin völlig unangebracht", sagte er der Deutschen Presse-Agentur.
Auch Berlins CDU-Fraktionsvorsitzender Dirk Stettner kritisierte Kiziltepe mit deutlichen Worten: "Das ist eine gefÀhrliche Relativierung des Naziterrors und damit auch des Holocausts", sagte er. "Die Senatorin sollte das dringend klarstellen, dass sie dies in keiner Weise intendierte."
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