Woidke, Presse

Woidke sieht freie Presse gefÀhrdet

09.01.2025 - 16:07:52 | dts-nachrichtenagentur.de

Brandenburgs MinisterprĂ€sident Dietmar Woidke (SPD) hat sich besorgt ĂŒber die Zukunft der freien Presse und den Zugang zu verlĂ€sslichen Informationen geĂ€ußert.

Papierrollen (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"In Brandenburg hat sich der Zugang zu gedruckten Zeitungen deutlich verschlechtert", sagte Woidke der "Welt" (Freitagausgabe). In vielen Regionen sei es heute nicht mehr möglich, eine Zeitung zu abonnieren, weil die Zustellung nicht mehr erfolge. "Gleichzeitig wÀchst die Bedeutung der sogenannten sozialen Medien, die immer ungehemmter agieren", so der MinisterprÀsident.

"Der Kampf der Wahrheit gegen die LĂŒge ist schwerer geworden." Es brauche Lösungen, wie die freie Presse gestĂ€rkt werden könne. Sie sei eine "SĂ€ule der Demokratie". Zu Äußerungen des US-Unternehmers Elon Musk, der kĂŒrzlich behauptet hatte, nur die AfD könne Deutschland retten, zeigte sich Woidke unbeeindruckt. "Wir sollten darauf gelassener reagieren", sagte er. Die Menschen wĂŒssten, worum es bei der Bundestagswahl gehe und wofĂŒr die AfD stehe. "Wir sollten den BĂŒrgern zutrauen, sich selbst eine Meinung zu bilden", so Woidke. In Brandenburg hat Musk mit dem Aufbau des Tesla-Werks Milliarden investiert. Das Werk stehe "fĂŒr völlig andere Werte" als jene, die Musk derzeit vertrete, so Woidke. "Das Werk steht fĂŒr Weltoffenheit, Demokratie und Freiheit wie kaum ein anderes Projekt in Brandenburg."

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