Bauministerin hĂ€lt am Ăkoenergie-Ziel im Heizungsgesetz fest
15.06.2025 - 14:22:16 | dpa.deBundesbauministerin Verena Hubertz will trotz der im Koalitionsvertrag vereinbarten Abschaffung des Heizungsgesetzes daran festhalten, dass neue Heizkessel zu mindestens 65 Prozent mit klimaneutralen beziehungsweise erneuerbaren Energien betrieben werden mĂŒssen.
Der "Bild am Sonntag" sagte die SPD-Politikerin, bei neuen Heizungen mĂŒsse man 65 Prozent KlimaneutralitĂ€t schaffen. Sie gehe davon aus, "dass wir jetzt nicht alle Ziele ĂŒber die Wupper werfen". Es gebe ja auch das "Klimaziel 2045".
Die Regierung könne bei der geplanten Reform des GebĂ€udeenergiegesetzes (GEG) nicht alles auf die Seite legen. "Dann hĂ€tten wir sozusagen zehn Rollen rĂŒckwĂ€rts gemacht." Stattdessen mĂŒsse man den Menschen dabei helfen und es ihnen ermöglichen, "dass sie jetzt nicht abgehĂ€ngt werden, sondern dass sie auch mitmachen", sagte Hubertz.
Umstrittenes Gesetz
Das von der frĂŒheren Ampel-Koalition aus SPD, GrĂŒnen und FDP reformierte GebĂ€udeenergiegesetz - oft Heizungsgesetz genannt - sieht generell vor, dass von 2024 an jede neu eingebaute Heizung zu 65 Prozent mit Erneuerbaren Energien betrieben werden muss. Das kann, muss aber keine WĂ€rmepumpe sein.
Die Regelungen greifen zunĂ€chst aber nur fĂŒr Neubauten in einem Neubaugebiet. Funktionierende Heizungen können weiter betrieben werden. Die Reform steht in der Kritik, weil es viele kleinteilige Regelungen zum Heizungstausch gibt.
CDU, CSU und SPD haben im Koalitionsvertrag angekĂŒndigt, das Heizungsgesetz abzuschaffen. Was aber nun genau kommt, ist unklar. Es dĂŒrfte auch weiterhin ein GebĂ€udeenergiegesetz geben.
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