Fördermittel-AffÀre: Stark-Watzinger attackiert Union
23.08.2024 - 06:21:25 | dts-nachrichtenagentur.deHierbei geht es um ihre Reaktion auf einen offenen Brief zu propalĂ€stinensischen Protesten. Hochschullehrer hatten sich in dem Brief gegen PolizeieinsĂ€tze auf dem Campus ausgesprochen und sich hinter ihre Studenten gestellt. Dem Ministerium wird vorgeworfen, daraufhin Fördergelder infrage gestellt zu haben. Stark-Watzinger sagte: "Ich bedaure, dass der Eindruck entstanden ist, bei uns im Ministerium wĂŒrden wegen eines offenen Briefs mögliche förderrechtliche Konsequenzen geprĂŒft. Die Wissenschaftsfreiheit ist ein sehr hohes Gut und ich verteidige sie - und zwar in alle Richtungen." Sie fĂŒgte hinzu: "Eine PrĂŒfung möglicher förderrechtlicher Konsequenzen war nicht beabsichtigt - und hat auch nicht stattgefunden. Es wird mittlerweile viel daraus gemacht, was mit der RealitĂ€t nichts zu tun hat - gerade von der Union." Zur Entstehungsgeschichte einer Liste mit Namen von Hochschullehrern, die den offenen Brief unterzeichnet haben und Fördergelder bekommen, sagte die FDP-Politikerin: "Im Rahmen von regulĂ€rem Verwaltungshandeln wurde in einer Fachabteilung geprĂŒft, ob Unterzeichner von meinem Haus gefördert werden. Ein Ministerium muss sprechfĂ€hig sein. Wir werden regelmĂ€Ăig gefragt, was oder wen wir fördern oder auch nicht. Das war ein Vorgang, der allein der Vorbereitung auf solche Fragen diente."
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