Merz besucht Angehörige von Walter LĂŒbcke
01.06.2026 - 15:22:23 | dts-nachrichtenagentur.deDie Ermordung des CDU-Politikers veranlasste den Bundesvorstand Wochen nach der Tat zur BekrÀftigung des Beschlusses zur Unvereinbarkeit der Zusammenarbeit mit der AfD, der bereits 2018 auf einem Parteitag gefasst worden war.
Vor einem Jahr kam es zu Spannungen zwischen Merz und der Witwe des frĂŒheren Kasseler RegierungsprĂ€sidenten. Nachdem infolge der gemeinsamen Abstimmungen von Union und AfD im Bundestag Demonstranten vor der CDU-Parteizentrale protestiert hatten, klagte Merz: "Ich frage mal die Ganzen, die da drauĂen herumlaufen, Antifa und gegen Rechts: Wo waren die denn, als Walter LĂŒbcke in Kassel ermordet worden ist von einem Rechtsradikalen?"
Die Aussagen hĂ€tten sie "sehr befremdet", schrieb Irmgard Braun-LĂŒbcke in einem Statement. Vielmehr habe es damals entgegen der Darstellung des damaligen OppositionsfĂŒhrers und Kanzlerkandidaten Merz "nach der Ermordung meines Mannes ein starkes gesellschaftlich breites Bekenntnis zu unserer Demokratie und ihren Werten" gegeben. Tausende BĂŒrger - ob linke, liberale oder konservative Demokraten - seien in Wolfhagen, Kassel und in sehr vielen weiteren Orten in Deutschland auf die StraĂe gegangen.
Merz` Besuch fĂ€llt in eine Zeit, in der auch innerhalb der Union wieder stĂ€rker ĂŒber die sogenannte Brandmauer zur AfD diskutiert wird.
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