Bundesrechnungshof, SchuldenplÀne

Bundesrechnungshof kritisiert schwarz-rote SchuldenplÀne

Veröffentlicht am: 13.03.2025 um 15:23 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWS

Die PlĂ€ne von Union und SPD fĂŒr eine Reform der Schuldenbremse und ein Infrastruktur-Sondervermögen stoßen auf scharfe Kritik beim Bundesrechnungshof.

Bundesrechnungshof (Archiv) - Bild: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Bundesrechnungshof (Archiv) - Bild: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Die GesetzentwĂŒrfe verstĂ€rken die Verschuldungsdynamik des Bundes noch einmal deutlich", heißt es in einem PrĂŒfbericht der Bonner Behörde, ĂŒber die "Politico" (Freitag) berichtet. Mit einer SchwĂ€chung der Schuldenregel wĂŒrden die PlĂ€ne ermöglichen, "die immer drĂ€ngenderen Konsolidierungserfordernisse des Bundeshaushalts weiter hinauszuschieben". Die PrĂŒfer warnen, der finanzwirtschaftliche Preis hoher Schulden seien "daraus folgende, langfristige, hohe Zinsausgaben".

Der Bundesrechnungshof ist der Auffassung, dass die verteidigungs- und sicherheitspolitischen Kern- und Daueraufgaben grundsĂ€tzlich aus den laufenden Einnahmen unter Einhaltung der bisherigen Schuldenregel bestritten werden sollten. Mögliche zusĂ€tzliche Zinsausgaben als Folge der EntwĂŒrfe werden in dem Bericht auf bis zu 25 Milliarden Euro pro Jahr beziffert. "Je nach Ausgestaltung wĂ€ren in den nĂ€chsten zehn Jahren weitere Schulden in Höhe von ĂŒber 1 Billion Euro möglich, zusĂ€tzlich zu den bestehenden Schulden des Bundes von 1,7 Billionen Euro", heißt es in dem Papier. "Auf Basis einer SchĂ€tzung wĂ€ren im 10. Jahr (2035) zusĂ€tzliche Zinszahlungen von knapp 25 Milliarden Euro nicht auszuschließen."

Disclaimer...

de | politik | 66851178 |