Abgeordnete sehen weiter AufklÀrungsbedarf in Fördermittel-AffÀre
12.09.2024 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de"Die wesentlichen Fragen bleiben", sagte er der "Rheinischen Post" (Donnerstag). "Wer hat was wann beauftragt und warum musste StaatssekretĂ€rin Döring ĂŒberhaupt gehen, wenn der förderrechtliche PrĂŒfauftrag nur auf einem angeblichen MissverstĂ€ndnis beruhte?" Er betonte: "Die Ministerin gibt darauf nach wie vor keine schlĂŒssigen Antworten und fĂ€hrt stattdessen eine ermĂŒdende und Ressourcen verbrennende Hinhaltetour. Sie verdonnert ihre in den Ruhestand versetzte StaatssekretĂ€rin, die zur AufklĂ€rung beitragen könnte, zum Schweigen und suggeriert, dass man ihr als Ministerin Unrecht tue, bleibt dafĂŒr aber ĂŒberzeugende Beweise schuldig." Mit Blick auf Chats ĂŒber den Messengerdienst "Wire" fĂŒgte Koch hinzu: "Ob und inwieweit die offensichtlich sachrelevanten internen ChatverlĂ€ufe der Leitungsebene zur `FördergeldaffĂ€re` unter Verschluss bleiben können, werden abschlieĂend noch Gerichte entscheiden mĂŒssen. Stark-Watzingers politisches Ăberleben hĂ€ngt damit weiterhin am seidenen Faden. Ihre KreditwĂŒrdigkeit in der Wissenschaft verspielt sie unabhĂ€ngig davon weiter. Das ist fatal." Zu dem von der Ministerin angekĂŒndigten Treffen mit Wissenschaftlern zur Aufarbeitung der AffĂ€re sagte er: "NĂ€here Kenntnisse ĂŒber einen zeitnahen Austausch in der ?FördergeldaffĂ€re` mit der Wissenschaft liegen dem DHV als fĂ€cherĂŒbergreifend gröĂten Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit ĂŒber 33.500 Mitgliedern nicht vor. Was die Wissenschaft aber gerade in diesen herausfordernden Zeiten benötigt, ist eine unbelastete und dialogbereite Ministerin, die aus dem Rechtfertigungsmodus rauskommt und endlich ihre eigentlichen Aufgaben."
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