Verkehrsminister bleibt bei Kritik am Aus der Familienreservierung - und lĂ€sst personelle Ănderungen andeuten
20.06.2025 - 18:30:59 | dts-nachrichtenagentur.deDer Brief des Bahn-Vorstandes hat ihn demnach offensichtlich nicht umgestimmt. Bahnchef Richard Lutz und der fĂŒr den Fernverkehr zustĂ€ndige Vorstand Michael Peterson hatten verschiedene Politiker und VerbĂ€nde angeschrieben und erlĂ€utert, warum sie die "Familienreservierung" mit dem Fahrplanwechsel am letzten Sonntag abgeschafft haben. Angeblich sei das Angebot wiederholt missbrĂ€uchlich genutzt worden, etwa durch Kleingruppen, die das Angebot zweckentfremdet hĂ€tten. Mit der Familienreservierung konnten Eltern bisher fĂŒr eine Pauschale von 10,40 Euro nicht nur zwei PlĂ€tze fĂŒr sich reservieren, sondern ohne Zusatzkosten auch noch fĂŒr bis zu drei Kinder. Nun muss jeder Platz einzeln bezahlt werden. Weil gleichzeitig auch noch der Preis fĂŒr eine Einzelreservierung angestiegen ist, werden fĂŒr eine fĂŒnfköpfige Familie nun 27,50 Euro fĂ€llig, damit Eltern und Kinder sicher zusammen sitzen können - ein Preisanstieg um 164 Prozent. Auf die Frage, ob der Verkehrsminister denn mit der Performance des Bahn-Vorstandes insgesamt zufrieden sei, deutete der Sprecher am Freitag an, dass es bei der Bahn auch eine personelle Neuausrichtung geben könnte. Wie bereits im Koalitionsvertrag festgehalten, gehe es dem Minister jetzt erst einmal darum, anzuschauen, welche Strategie und inhaltliche PlanĂ€nderungen vorgenommen werden - und dann darum, "mit welchem Personal dieser Plan umgesetzt wird".
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